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"Seltsame Dinge": Slowenen verärgert nach Fehlstart gegen Polen

kicker

Die Slowenen genehmigten eine Feldwurfquote von fast 60 Prozent der Polen, vor allem den eingebürgerten Jordan Loyd (32 Punkte, 7/8 Dreier) bekam der Europameister von 2017 einfach nicht in den Griff. Nach der Pause, als sich die Polen endgültig absetzten, erzielten die Gastgeber 58 Zähler.

Loyd matchte damit fast die Ausbeute von Luka Doncic, der in 36 Minuten auf 34 Punkte (7/14 FG, 17/18 FT), neun Assists und fünf Steals erzielte. Der Superstar der Los Angeles Lakers wirkte mehrfach frustriert, vor allem Michal Sokolowski machte dem Guard zu schaffen, und verließ die Partie ohne jeglichen Kommentar.

Dafür äußerte sich Head Coach Aleksandar Sekulic und nahm sein Team in Schutz. "Das war ein Gegner, der über seinen Möglichkeiten gespielt hat", meinte der Trainer. "Sie haben einen schweren Wurf nach dem anderen getroffen. Das sieht man selten, vor allem von Spielern, die in ihren Teams nicht Topscorer sind."

Slowenien beschäftigt sich mit Referees

Polen zog nach der Pause mit einem Run davon, die Slowenen verloren hier den Fokus und beschäftigten sich mehr mit den Referees. Doncic kassierte ein technisches Foul, kurz darauf auch die Bank. "Der Schlüssel war, dass im dritten Viertel einige seltsame Momente passierten", echauffierte sich Sekulic über die Schiedsrichter. "Wir haben da unser Momentum verloren und das hat den Unterschied ausgemacht."

Sekulic sah dagegen einen harten Kampf seiner Mannschaft, was im polnischen Katowice aber nicht genug war. Was genau er mit "seltsamen Momenten" meinte, wollte der Coach allerdings nicht weiter ausführen. Gleiches galt für Center Alen Omic, während Gregor Hrovat (15 Punkte) die eigene Leistung in der Verteidigung bemängelte. "Wir müssen alle besser zusammen verteidigen. Mit 95 Punkten hätten wir eigentlich gewinnen sollen."

Slowenien steht damit schon enorm unter Druck, am Samstag steht dann das Duell mit Frankreich an, die Belgien ohne Probleme schlugen. In der Gruppe D schlug zudem Israel Außenseiter Island zum Auftakt.