Langsam geht es aufwärts bei den Clippers, die nun vier Spiele in Folge gewonnen haben, dennoch weiter nur 13. Im Westen sind. Mit den Detroit Pistons wurde immerhin das derzeit beste Team der Eastern Conference überzeugend geschlagen und hautverantwortlich war dafür vor allem Kawhi Leonard.
Mit 55 Punkten toppte der zweimalige Finals-MVP seinen bisherigen Karrierebestwert mal eben um zehn Zähler und spielte vor allem ein überragendes drittes Viertel. 26 Punkte gelangen dem Forward hier, nur Teamkollege James Harden (27) spielte vor gut einem Monat ein besseres NBA-Viertel in dieser Saison.
Clippers brauchen diesen Leonard
"Ich hatte die heiße Hand", betrachtete es Leonard mal wieder nüchtern. Coach hat mir vier Extra-Minuten gegeben und ich habe das Beste daraus gemacht.“ Die Clippers bauten in dieser Phase ihren Vorsprung weiter aus, laut Coach Ty Lue war es notwendig, dass Leonard die vollen zwölf Minuten spielte. "Wir haben das gebraucht. Wenn er gesund ist, ist er weiterhin einer der besten Spieler der Liga."
Leonard und Harden waren es zuletzt, die das wankende Clippers-Schiff auf Kurs hielten, der Sieg über Detroit war womöglich der bisher beste der kompletten Saison. Zugegeben, zuvor waren es auch erst neun. "Wir sind in einem tiefen Loch", gab deswegen auch Lue zu. "Wir müssen weiter Stück für Stück auf den Spielen aufbauen und langsam besser werden. Heute ist uns das vor allem dank Kawhi gelungen."
Der 34-Jährige legt im Dezember durchschnittlich 29,5 Punkte, 7,6 Rebounds sowie 3,8 Assists auf, dazu verwandelte Leonard zuletzt 66 Freiwürfe am Stück. Im kompletten Monat vergab Kawhi nur zwei seiner 75 Freiwürfe.
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