Hrovat: "Basketball ist ein Mannschaftssport"
Für Gregor Hrovat ist es das erste Viertelfinale bei einer Europameisterschaft. Der 31-Jährige gehört inzwischen zu den Führungsspielern im slowenischen Team und glaubt an die Chance auf eine Überraschung gegen Deutschland. "Vielleicht haben wir wirklich den besten Offensivspieler des Turniers, aber Basketball ist ein Mannschaftssport, es spielen fünf gegen fünf. Wir sind mehr als nur Luka. Ich glaube, dass sich alle zwölf Spieler für dieses Team opfern werden - und dass wir gewinnen können", so Hrovat.
Deutschland gilt nach dem Aus von Serbien als Topfavorit auf Gold. Besonders die Achse Dennis Schröder, Franz Wagner und Daniel Theis hebt Hrovat hervor, der bei JDA Dijon in der französischen LNB Pro A spielt: „Das sind für uns die größten Hindernisse. Aber mit kollektiver Defense können wir sie einschränken."
"Wir müssen zuerst zuschlagen"
Auch wenn die Favoritenrolle klar auf deutscher Seite liegt, zeigt sich Slowenien selbstbewusst. "Die Deutschen sind sehr physisch. Wir müssen die sein, die zuerst zuschlagen und unseren Rhythmus vorgeben. Wenn wir ihnen ihr Spiel erlauben, wird es schwer. Aber wir haben gezeigt, dass wir von Spiel zu Spiel wachsen und auf höchstem Niveau mithalten können", erklärte Hrovat.
Gleichzeitig betonte er die Bedeutung, Doncic zu schützen, der sicher im Fokus der deutschen Defense stehen wird. "Er wird Ziel vieler Versuche sein, ihn zu stoppen. Aber es geht darum, dass wir als Mannschaft Lösungen finden."
Teamgedanke vor individueller Leistung
Hrovat unterstreicht, dass er seinen persönlichen Erfolg hintenanstellt: "Das Wichtigste ist der Teamerfolg. Ich gebe immer mein Maximum, erfülle meine Aufgaben in der Defense und suche meine Chancen im Angriff. Aber am Ende zählt nur das gemeinsame Ziel."
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