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"Spiel wird 2030 langsam wirken": Ist Iisalos Philosophie das Erfolgskonzept der Zukunft?

kicker

Mit seiner Philosophie hat Tuomas Iisalo den europäischen Basketball geprägt, jetzt soll sein schnelles Spiel auch in der NBA zum Markenzeichen werden. "Ich habe das Gefühl, dass in den 2030ern das heutige Spiel langsam wirken wird", erklärte er beim Media Day der Memphis Grizzlies. Für ihn ist die Logik klar: "Die beste Chance zu punkten hat man, wenn der Gegner in der Verteidigung noch nicht organisiert ist."

Dabei ist Iisalo bewusst, dass hohes Tempo oft mit schwacher Defensive gleichgesetzt wird. Doch der Coach widerspricht: "Wenn man sich die 'Seven Seconds or Less'-Suns anschaut - sie waren defensiv im Liga-Mittelfeld. Aber weil sie schnell spielten, sah es so aus, als hätten sie keine Verteidigung." Es komme immer darauf an, welche Statistiken man verwende.

Immer mehr Teams setzen auf Tempo

Iisalo ist dabei kein Einzelfall. Auch andere Trainer setzen verstärkt auf schnelle Systeme, wie etwa Alex Mumbru jüngst mit dem deutschen Nationalteam. Die Idee: Mit mehr Tempo, klaren Strukturen und schnellen Entscheidungen das Spiel dominieren.

Auch die Indiana Pacers sieht der Finne als Vorbild. Deren Spielweise beweise, dass ein schneller Stil funktionieren kann, wenn er mit guter Organisation und kluger Entscheidungsfindung kombiniert wird. "Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass das funktioniert", betonte Iisalo.

Für die Grizzlies bedeutet das: Basketball in Höchstgeschwindigkeit. Schon in seiner Zeit in Europa setzte der 42-Jährige kompromisslos auf Tempo - nun will er beweisen, dass sich dieser Ansatz auch in der NBA durchsetzen lässt. Besonders Point Guard Ja Morant könnte zum Schlüsselspieler werden. Mit seiner Athletik, Schnelligkeit und Qualität im Open Court passt er perfekt in Iisalos System und soll die Rolle des Anführers in einem High-Paced-Game übernehmen.

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