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"Spielen ohne Power Forwards“: Ataman attackiert eigene Spieler nach Derby-Niederlage

kicker

Olympiakos setzte sich am 19. Spieltag der EuroLeague mit 87:82 durch und feierte damit den zehnten EuroLeague-Derby-Sieg in Serie gegen Panathinaikos. Nach der Partie zeigte sich PAO-Coach Ergin Ataman deutlich frustriert - vor allem mit Blick auf seine Power Forwards."Zuerst möchte ich Sasha Vezenkov gratulieren, weil er gezeigt hat, was ein echter Power Forward ist. Leider spielen wir ohne Power Forwards", sagte Ataman bei EuroLeague TV. "Unsere beiden Power Forwards, Juancho Hernangomez und Dinos Mitoglou, null Punkte im Derby - wie in allen Derbys bisher."

Lob fand der Türke stattdessen für Sasha Vezenkov, der Olympiakos mit 24 Punkten und neun Rebounds anführte. "Vezenkov hat Verantwortung übernommen. Glückwunsch an ihn", so Ataman weiter. Deutlich ironischer fiel seine Einschätzung zur Spielleitung aus: "Glückwunsch auch an die Schiedsrichter. Jedes Mal, wenn sie hierherkommen, wollen sie zeigen, dass sie die besten Referees sind. Ich denke, sie verdienen es, das Finale zu pfeifen."

"EuroLeague wird mich bestrafen": Ataman beschwert sich über Foulverteilung

Ataman verwies dabei insbesondere auf die Freiwurfstatistik. "Der Gegner wirft 28 Freiwürfe, wir nur 18. Glückwunsch dazu. Die EuroLeague wird mich jetzt bestrafen, aber das ist okay", erklärte der PAO-Coach. Sportlich zog er dennoch ein nüchternes Fazit: "Wir haben gekämpft, aber wenn man nur mit einem Spieler punktet - mit Kendrick Nunn - kann man Olympiakos nicht schlagen."

Durch die Niederlage rutschte Panathinaikos auf eine 12:7-Bilanz, während Olympiacos Piräus mit nun 11:7 Siegenweiter Boden im Playoff-Rennen gutmacht.

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