Mit rund 52 Prozent Zustimmung wählten die Einwohner von Bexar County am Dienstag dafür, bis zu 311 Millionen US-Dollar aus sogenannten Venue Taxes für das Arena-Projekt bereitzustellen. Trotz spürbarer Opposition von Teilen der Politik und verschiedener Interessengruppen erhielt das Vorhaben damit die entscheidende Unterstützung der Bevölkerung.
Die Spurs selbst wollen mindestens 500 Millionen US-Dollar in den Bau investieren und alle möglichen Kostenüberschreitungen übernehmen. Zudem soll das Franchise Miete für die neue Arena zahlen - diese Einnahmen sollen die geplante städtische Beteiligung von rund 489 Millionen US-Dollar teilweise ausgleichen.
"Wir lieben diese Stadt, wir lieben dieses County - und sie lieben uns zurück", sagte Peter J. Holt, Vorsitzender von Spurs Sports and Entertainment, am Dienstagabend. Laut Holt plane die Organisation rund um das neue Stadion zusätzlich ein privates Entwicklungsprojekt im Wert von 1,4 Milliarden US-Dollar.
"Etwas Besonderes schaffen": Gemeinsame Chance für Stadt und Region
Ein weiterer, am selben Tag verabschiedeter Antrag erlaubt es dem County, etwa 200 Millionen US-Dollar für den Ausbau von Rodeo-Veranstaltungen in San Antonio bereitzustellen. Holt sieht darin eine gemeinsame Chance für Stadt und Region:"Wir sind bereit, etwas wirklich Besonderes zu schaffen - für die Spurs, das Rodeo und unsere ganze Gemeinschaft. Das ist etwas, das wir verdienen. Unsere Fans verdienen es. Unsere Stadt verdient es."
Nach Angaben der Spurs werden die Venue Taxes überwiegend von Besuchern über Hotel- und Mietwagengebühren gezahlt und führen nicht zu höheren Grundsteuern für Anwohner. Einen konkreten Zeitplan für den Bau gibt es noch nicht. Holt betonte, das Projekt befinde sich "am Anfang der Designphase". Der aktuelle Mietvertrag der Spurs im Frost Bank Center läuft noch bis 2032.
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