Braunschweig hat vor dem letzten Spieltag der Gruppenphase im FIBA Europe Cup alles in der eigenen Hand. Mit einem Sieg bei PAOK Saloniki sind die Niedersachsen als Gruppensieger weiter, bei einer Niederlage beginnt dagegen das Rechnen. Nur die sechs besten Gruppenzweiten kommen weiter, die zweite Halbzeit gegen Mitrovica könnte womöglich noch zum Verhängnis werden.
Im Schlussviertel kassierten die Löwen einen 0:18-Lauf, am Ende stand es 80:70, doch für das Korbverhältnis war das womöglich zu wenig. Sportdirektor Nils Mittmann betonte gegenüber der Braunschweiger Zeitung, dass das Weiterkommen eines der Ziele sei: "Wir vermitteln jungen Spielern, Ziele zu haben und sie nicht bei den ersten Widrigkeiten über den Haufen zu werfen."
Trotz Liga-Misere: Löwen wollen Doppelbelastung
Demnach sei es Teil der Vision, dass die Löwen beständig international vertreten seien. Dies würde auch den jungen Spielern mehr Einsatzzeit bescheren und natürlich auch die eigene Brand stärken.
Gleichzeitig haben die Löwen in der Bundesliga erst zwei Spiele gewonnen - gegen Rostock und Hamburg -, das reicht derzeit nur für Rang 15. International konnten die Löwen dagegen etwas Selbstvertrauen tanken, worauf auch Mittmann hinwies: "Ich bin froh, dass wir diese fünf Spiele hatten, die uns geholfen haben, Rhythmus aufzubauen und die Mannschaft zusammenzuführen. Ich hätte nicht die ganzen Wochen allein mit unseren BBL-Ergebnissen dastehen wollen."
Sollten die Löwen weiterkommen, würde dies mindestens sechs weitere Spiele bedeuten. Bei einem Gruppensieg würde Bilbao oder Peristeri ein Gegner sein, dazu würde der beste Gruppenzweite sowie der viertbeste Zweite aller Staffeln dazukommen.