Alyssa Thomas spielt derzeit in ihrer eigenen Welt. Beim knappen Sieg über die Storm verbuchte die 33-Jährige ein Triple-Double aus 19 Punkten, zehn Assists und elf Rebounds, das historische Ausmaße hat. Es war bereits ihr fünftes Triple-Double der Saison, wodurch sie die einzige Spielerin der WNBA-Geschichte ist, die mehrere Saisons mit 5+ Triple-Doubles aufgelegt hat. Zum Vergleich: Keiner anderen Spielerin gelang dieses Kunststück in der laufenden Saison auch nur zweimal.
Der Sieg gegen Seattle war dennoch eine Menge Arbeit, erst zwei erfolgreiche Freiwürfe von Sami Whitcomb in den Schlusssekunden sicherten den Sieg. Satou Sabally blieb dabei die meiste Zeit über blass, die Deutsche kam am Ende auf elf Punkte bei durchwachsener Quote (4/12 FG), sicherte sich aber starke zehn Rebounds.
Fever mit historischem Comeback und Sorge um Cunningham
Bei den Fever will einfach keine Ruhe einkehren. Ein Comeback von Superstar Caitlin Clark ist immer noch nicht in Sicht und jetzt kommt wohl auch noch der nächste längere Ausfall hinzu. Sophie Cunningham verletzte sich zu Beginn des zweiten Viertels gegen Connecticut, als Bria Hartley beim Versuch, nach dem Ball zu hechten, in ihr Knie krachte. Daraufhin wurde die 29-Jährige unter Schmerzen vom Feld eskortiert und kehrte nicht mehr zurück. Eine genaue Diagnose steht noch aus.
Durch die Verletzung bekam Indiana aber offenbar eine Extraportion Motivation. Nach einem zwischenzeitlichen 21-Punkte-Rückstand drehten sie das Spiel in der zweiten Halbzeit und erzwangen die Overtime. Dort behielten sie ebenfalls die Nerven und machten das größte Comeback der Franchise-Geschichte perfekt.
Kelsey Mitchell war dabei mit 38 Punkten (11/22 FG) und sechs Assists die überragende Akteurin, Aliyah Boston steuerte ein starkes Double-Double (14, 13 Rebounds) bei. Bei den Sun war Marina Mabrey mit 27 Punkten die beste Werferin.
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