Hamburg mit Big Point im Abstiegskampf
Das nächste Lebenszeichen der Hamburger im Abstiegskampf. Durch den zweiten Sieg in Serie verlassen die Towers den Keller und schieben sich an Gegner Heidelberg vorbei. Dabei überlebten die Hanseaten einen 17:6-Lauf der Gastgeber in nur vier Minuten im vierten Viertel, als Michael Weathers (20 Punkte) vier Dreier in Serie traf und dann auch noch D.J. Horne (31, 11/24 FG) heiß lief.
Eine 13-Punkte-Führung war futsch, doch L.J. Thorpe (22, 7 Assists) weckte die Towers wieder. Heidelberg gleich dennoch 21 Sekunden vor Schluss nach einem Dreier aus der Ecke von Horne aus. Jener Horne blockte dann auch den möglichen Gamewinner von Ross Williams aus der Distanz, es ging in die Verlängerung, weil auch Martin Breunig nicht für die Entscheidung sorgen konnte.
Dort war Heidelberg durch Horne schnell mit fünf Punkten vorne, doch wieder zeigten die Towers Nehmerqualitäten. Zsombor Maronka (24, 7/13) brachte Hamburg in der Schlussminute mit einem schweren Wurf über Paul Zipser in Front, danach behielten die Towers die Nerven an der Freiwurflinie (6/6 FT). Heidelberg hatte dennoch noch die Chance zum Ausgleich, doch Dreier von Horne und Marcus Weathers fanden ihr Ziel nicht.
Oldenburg siegt in Braunschweig deutlich
Ein Befreiungsschlag gelang auch den EWE Baskets Oldenburg, die deutlich in Braunschweig siegten. Die Gäste trafen fast 61 Prozent aus dem Feld und setzten sich im zweiten Viertel erstmals ab, als man einen 10:1-Lauf hinlegte. Braunschweig blieb in dieser Phase fast vier Minuten ohne Field Goal und zur Pause betrug die Differenz bereits 17 Zähler.
In Gefahr geriet der Sieg nicht mehr, stattdessen spielten es die Donnervögel locker runter. Die besten Scorer waren Nicholas Tischler (19, 7/10 FG) und Brian Fobbs (17), während bei den Gastgebern Grant Sherfield (14) und Benjamin Schröder (12) die meisten Punkte sammelten.
Würzburg verdrängt MBC von Rang drei
Das Spitzenspiel des Tages ging derweil an die Würzburger, die dank eines starken Beginns keine Probleme mit dem Syntainics MBC hatten. Mit 31:11 ging das erste Viertel an die Gastgeber, wobei vor allem Davion Mintz (24, 8/13) glänzen konnte. Stark präsentierte sich auch Backcourt-Partner Marcus Carr (25, 6/13, 9 Assists).
Der MBC bäumte sich nach der Pause zwar noch einmal auf, doch näher als 13 Zähler kam das Team aus Weißenfels nicht mehr heran. Zu Beginn des vierten Viertels legten die Mainfranken einen 8:2-Lauf hin, wieder leitete Mintz dies mit einem Dreier ein. Danach war die Messe gelesen, daran änderten auch zwei schnelle Dreier von Kapitän Charles Callison (15, 6/11 FG) nicht viel.
Würzburg springt durch den Sieg auf Rang drei hinter Bayern und Trier und verdrängt somit den MBC.
Basketball-Bundesliga: Die Tabelle am 11. Spieltag
Folge basketball-world.news auf Instagram