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Dritter Sieg im dritten Spiel: Trier-Lauf geht dramatisch weiter
Der Aufsteiger von den Gladiators Trier sorgt in der BBL weiter für Staunen. Im Duell mit den Bamberg Baskets fuhren die Moselstädter den dritten Sieg im dritten Spiel ein. Dabei musste man aber bis zum Schluss zittern. Nach eigentlich deutlicher Führung kurz vor Ende erzwangen die Franken mit einem 11:1-Lauf noch die Verlängerung.
Hier gingen die Gäste in Person vom überragenden Ibi Watson (26, 10/16) sogar in Führung. Doch Trier behielt die Nerven. Roland (18, 7/17) sorgte per Dreier für den Anschluss, der starke Eli Brooks (24/5/4) besorgte per Korbleger-and-One für die Führung. Bambergs Antwort blieb in der Folge aus.
Skyliners verschlimmern Braunschweiger Krise
Die Basketball Löwen Braunschweig haben den Start in die neue BBL-Saison verpatzt. Auch am dritten Spieltag lieferte man eine offensiv uninspirierte Leistung, verlor 19 Mal den Ball. Viel mussten die beiden Guards Obiesie und Zylka (je 15 Punkte) richten, darüber hinaus fehlte es an Ideen. Erst in der Schlussphase drehte auch Nije (18) nochmal auf, da war die Messe aber bereits gelesen.
Offensichtlich wurde der Qualitätsunterschied in der zweiten Hälfte als sie Frankfurter auf bis zu 20 Punkte davonzogen. Dafür mitverantwortlich war der exzellent auferlegte Isaiah Swope (26).
Chemnitz gelingt Playoff-Revanche gegen Heidelberg
Noch in den Playoffs der vergangenen Saison hatte Heidelberg die Saison der Chemnitzer beendet. Nun gelang den Sachsen die Revanche. Dabei lieferten sich beide Teams einen engen Schlagabtausch. Nur zu einem Zeitpunkt distanzierten beide Mannschaften zehn Punkte voneinander.
Drei Minuten vor Ende wurde es nach einem erfolgreichen Freiwurf von Seric nochmal knapp (79:80). In den entscheidenden Ballbesitzen präsentierten sich die Gäste jedoch als das abgezocktere Team. Erst traf der überragende Kevin Yebo (20 PTS, 10 REB) aus der Mitteldistanz, dann erhöhten Sibande und Davis (19 PTS, 10 AST) auf +5 (81:86). Für die Entscheidung sorgte Minchev mit tollem Dunk.
Auf Heidelberger Seite erzielten Seric, Keßen und Williamson je 14 Punkte. Auch Michael Weathers war mit zwölf im zweistelligen Bereich.
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