Fehlercode: %{errorCode}

Ulmer Dreierhagel zu viel für Bamberg - Heidelberg wie ein Absteiger

kicker

Vierter Sieg in Folge für den Vizemeister, der seine Schwächephase endgültig hinter sich gelassen hat. In Bamberg dominierten die Ulmer, nur in den ersten Minuten des dritten Viertels verkürzten die Gastgeber mal auf sieben Zähler, doch zwei Dreier von Mark Smith sowie fünf Punkte von Christian Sengfelder (17 Punkte) nahmen einem Comeback umgehend den Wind aus den Segeln.

Vor allem Smith machte sein bisher bestes Spiel im Ulmer Trikot und verwandelte sieben seiner acht Dreier. Seine 29 Punkte garnierte der Guard neun Rebounds, dazu blieb auch Tobias Jensen (12, 4/4 3P) perfekt von der Dreierlinie. Als Team trafen die Gäste aberwitzige 63 Prozent von draußen (17/27), da war für Bamberg kein Kraut gewachsen. Für Bamberg war Cobe Williams (14) der beste Scorer.

Braunschweig siegt im Keller

Der nächste wichtige Sieg für Braunschweig im Abstiegskampf, die nun zwei Siege Vorsprung auf die letzten beiden Plätze haben. Gegen Vechta stellte ein dominantes zweites Viertel (29:13) die Weichen auf. Dort fielen die Dreier und Center David N’Guessan (24, 10/15 FG, 9 Rebounds) spielte seine Vorteile aus.

Neben dem Niederländer konnte auch Grant Sherfield (30, 10/18) überzeugen, auch dank ihm konnte die Abwesenheit von Nationalspieler Joshua Obiesie kompensiert werden. Vechta fehlten dagegen erneut Tommy Kuhse und Tibor Pleiß, dazu erwischte Alonzo Verge Jr. (9, 3/15 FG) einen ganz schwachen Tag. Bester Scorer war Tevin Brown mit 16 Zählern, allerdings brauchte er 18 Würfe dafür.

Ludwigsburg zittert, überlebt aber gegen Jena

Die MHP Riesen Ludwigsburg pirschen sich wieder an die Playoff-Plätze heran. Allerdings wurde gegen Aufsteiger Jena mächtig gezittert, obwohl die Gastgeber zu Beginn des dritten Viertels noch mit 20 Punkten führten. Und auch knapp sieben Minuten vor Schluss stand es noch 76:59, doch durch zahlreiche Freiwürfe und einem auftauenden Eric Washington Jr. wurde es eng. Mit zwei Dreiern am Stück glich der Guard 80 Sekunden vor Schluss aus (82:82), doch Traveon Buchanan hatte im richtigen Moment die Antwort und beruhigte die Nerven.

Jena gelang dagegen plötzlich nichts mehr und so wurde die zuvor starke Aufholjagd (30 Punkte im vierten Viertel) nicht belohnt. Bester Scorer der Gäste war Washington (27, 11/17, 6 Assists), dazu gefiel Keith Braxton (17). Für Ludwigsburg waren Buchanan (26, 8/13), Elijah Hughes (16, 9 Rebounds) und Stefan Smith (13, 6 Assists) die auffälligsten Akteure.

Heidelberg wie ein Absteiger

45 Minuten später ging es aufgrund technischer Probleme in Mannheim los und Heidelberg schien das komplett aus dem Konzept zu bringen. Mit 30:5 führte Bonn nach zehn Minuten in der SAP Arena und ließ für den Rest der Partie absolut nichts mehr anbrennen. Jeff Garrett und Michael Kessens (11 Rebounds) erzielten je 18 Punkte, dazu konnte sich Joel Aminu (21) mit sieben verwandelten Dreiern (9 Versuche) Selbstvertrauen holen.

Heidelberg präsentierte sich dagegen im Stile eines Absteigers, auch wenn mit Michael Weathers wieder ein Schlüsselspieler fehlte. Eine Quote von 40 Prozent aus dem Zweierbereich war desaströs. Und im vierten Viertel wurde es blamabel, als Heidelberg einen weiteren 2:16-Lauf zuließ und der Vorsprung sich bei rund 40 Punkten einpegelte. Eric Reed Jr. (17, 5/7) sorgte aus Sicht der Heidelberger dafür, dass das Ergebnis am Ende einen Tick besser aussah.

BBL: Die Tabelle am 12. Spieltag

Folge basketball-world.news auf Instagram