Currys Team war demnach unzufrieden mit der strategischen Ausrichtung der Marke und dem aus ihrer Sicht zu geringen Investment in das eigene Basketballsegment.
Nach Informationen von Bloomberg spielte ein Punkt dabei eine zentrale Rolle: Under Armour verpasste die Verpflichtung von Caitlin Clark, die aktuell zu den populärsten Athletinnen der USA zählt. Curry und die Marke sollen Clark aktiv umworben haben, doch das Angebot blieb deutlich hinter dem Gesamtkonzept von Nike zurück.
Langfristiger Vertrag: Clark entscheidet sich für Nike
Clark unterschrieb schließlich einen Achtjahresvertrag über 28 Millionen Dollar bei Nike, inklusive Signature-Schuh und eigener Marke. Under Armour bot zwar pro Jahr mehr Geld, aber nur für vier Jahre. Zu wenig, um Clark langfristig zu binden.
Im August machte Nike Clark offiziell zur "Signature Athlete", präsentierte ihr Logo und kündigte ihren ersten Schuh für 2026 an. Sneaker-Experten erwarten, dass die Linie für Nike einen Wert von deutlich über 100 Millionen Dollar erreichen könnte.
Die verpasste Clark-Verpflichtung wird intern als strategischer Fehlgriff gewertet und als einer der Faktoren, die Currys Frust verstärkten. Laut Bloomberg lag die gesamte Basketball-Sparte hinter den Erwartungen, sowohl was Umsätze als auch Investments betraf.
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