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"Viel besser als gestern": DBB-Team trotz Niederlage zufrieden

kicker

"Besser ins Spiel starten, generell mehr Energie haben, probieren schneller zu spielen", hatte Franz Wagner nach dem knappen Halbfinal-Sieg gegen die Türkei als Ziel für den Folgetag ausgerufen. Trotz der schlussendlichen Niederlage gegen Serbien war das DBB-Team der Umsetzung dieser Punkte durchaus nahe gekommen.

"Ich fand, es war schon viel besser als gestern", so Wagner knapp 24 Stunden später. "Unsere Energie war über 40 Minuten sehr gut. Wenn wir mal unten waren, haben wir den Kopf nicht so hängen lassen wie gestern."

Wagner zollt Serbien Respekt

Ein Beleg dafür: Zum Ende des dritten Viertels zogen die Serben auf zwischenzeitlich 15 Zähler davon, das Spiel schien der deutschen Mannschaft bereits entglitten zu sein. Eine furiose Aufholjad brachte das DBB-Team allerdings binnen vier Minuten wieder in Schlagdistanz. Wagner selbst hatte mit seinen 26 Punkten einen großen Anteil daran. Der 23-Jährige lebte die Aggressivität selbst vor, zog immer wieder mit Tempo zum Korb und nahm dabei auch jede Menge Kontakt in Kauf.

Dass es am Ende doch nicht für den Sieg im Supercup reichte, müsse man auch dem Gegner anrechnen: "Serbien ist ein sehr, sehr gutes Team. Sie haben am Ende sehr gut getroffen und ein paar zu viele Offensivrebounds rausgeholt", so Wagner. "Serbien hat ganz klar besser gespielt", pflichtete ihm auch Mannschaftskapitän Schröder bei und fügte warnend hinzu: "Wir werden besser zurückkommen."

Die nächste Möglichkeit dazu bietet sich der deutschen Nationalmannschaft bereits am kommenden Donnerstag, wenn man in Spanien gastiert. Am Samstag steht in Köln dann der letzte Test vor dem EM-Auftakt am 27. August auf dem Programm - wieder gegen die Iberer. In der Vorrundengruppe trifft Deutschland auf Montenegro, Finnland, Großbritannien, Litauen und Schweden.

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