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Wemby unaufhaltsam: Spurs vermiesen Mavs und Flagg den Start

kicker

Victor Wembanyama hat zum Saisonauftakt unter Beweis gestellt, warum viele ihn schon jetzt als künftigen MVP-Kandidaten sehen. Der Franzose erzielte 40 Punkte bei 15 von 21 Treffern aus dem Feld, dazu 15 Rebounds und drei Blocks. Schon im dritten Viertel war die Partie entschieden, sodass er den Schlussabschnitt entspannt von der Bank verfolgen konnte.

Die Mavericks, mit Anthony Davis (22 Punkte, 13 Rebounds) und Top-Rookie Cooper Flagg, der zehn Punkte und zehn Rebounds auflegte, im Frontcourt, fanden nie ein Mittel gegen den überragenden Wemby. Der 21-Jährige glänzte mit starken Aktionen, darunter ein Reverse-Dunk mit Foul gegen PJ Washington und ein Stepback-Dreier über Dereck Lively nach zuvor eigenem Block.

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Traumstart für Edgecombe: Rookie überragt bei Sixers-Debüt in Boston

Während es für Flagg eher mäßig lief, erwischte Nr.3-Pick V.J. Edgecombe einen grandiosen Start in seine NBA-Karriere. Der Guard von den Bahamas erzielte beim 117:116-Erfolg bei den Boston Celtics für die Sixers 34 Punkte (13/26 FG), es waren die meisten Zähler in einem Debüt seit Wilt Chamberlain vor fast 70 Jahren. Der Rookie vergab zwar neun Sekunden vor Schluss gleich zwei Freiwürfe, doch Payton Pritchard vergab gleich doppelt den möglichen Gamewinner.

Joel Embiid (4, 1/9) blieb in seinen 20 Minuten komplett unauffällig, dafür übernahm Topscorer Tyrese Maxey (40) die Offense und erzielte im Schlussabschnitt 15 Zähler. Auf Seiten der Celtics waren Jaylen Brown und Derrick White mit je 25 Punkten die besten Scorer.

Giannis in MVP-Form: Bucks lassen Wizards keine Chance

Stark in die Saison starteten auch die Milwaukee Bucks, die gegen Washington kaum Probleme hatten. Giannis Antetokounmpo verbuchte 37 Punkte (16/26 FG), 14 Rebounds und fünf Assists in nur 27 Minuten, die Bucks kontrollierten die Partie komplett. Bei den Wizards war Bucks-Meisterheld Khris Middleton (23, 9/14) der fleißigste Punktesammler.

Jazz schocken Clippers: Kessler führt Utah zum Überraschungssieg

Die erste echte Überraschung gelang den Utah Jazz, welche die ambitionierten Clippers deutlich mit 129:108 schlugen. Utah gewann das erste Viertel mit 43:19, führte in der ersten Halbzeit sogar bereits mit über 30 Punkten. Center Walker Kessler (22, 9 Rebounds, 4 Blocks) überragte, dazu erzielten auch Lauri Markkanen und Brice Sensabaugh je 20 Zähler.

Die Clippers fanden in Bestbesetzung dagegen keinen Zugriff, sowohl Kawhi Leonard (10, 3/9) als auch James Harden (15, 11 Assists) gelang wenig. Gleiches galt für Debütant Bradley Beal (5, 2/5), dem sichtbar die Bindung zum Spiel fehlte. Die meisten Punkte für L.A. markierten die Center Ivica Zubac (19) und Brook Lopez (15).

Knicks trotzen Cavs-Comeback und gewinnen Saisonstart

Die New York Knicks sind mit einem 119:111-Erfolg gegen die ersatzgeschwächten Cleveland Cavaliers in die neue NBA-Saison gestartet. Nach einer deutlichen 15-Punkte-Führung zur Halbzeit drohte die Partie kurzzeitig zu kippen, als Donovan Mitchell (31 Punkte) die Cavs im dritten Viertel fast im Alleingang zurück ins Spiel brachte. Doch in der Schlussphase setzten sich die Knicks dank einer starken Bankleistung wieder ab.

Unter dem neuen Coach Mike Brown präsentierten sich die Knicks deutlich variabler und aggressiver als in der Vorsaison. OG Anunoby (24 Punkte, 14 Rebounds) und Jalen Brunson (23) führten eine ausgeglichene Offensive an. Ariel Hukporti legte zwei Punkte und 5 Rebounds auf.

Morant zurück in Bestform: Grizzlies drehen Spiel gegen Pelicans

Ja Morant hat die Memphis Grizzlies mit einer starken Vorstellung zum erfolgreichen Saisonstart geführt. Beim 128:122-Sieg gegen die New Orleans Pelicans erzielte der Guard 35 Punkte und sorgte mit einem wichtigen Korb 33 Sekunden vor Schluss für die Entscheidung. Memphis drehte die Partie nach der Pause mit einem 27:6-Lauf im dritten Viertel, nachdem man zuvor mit elf Punkten zurückgelegen hatte. Jaren Jackson Jr. steuerte 18 Zähler und sechs Blocks bei, während Rookie Cedric Coward mit 14 Punkten bei perfekter Quote ein starkes NBA-Debüt feierte.

Zion Williamson zeigte bei den Pelicans mit 27 Punkten, neun Rebounds, fünf Assists und fünf Steals zwar eine vielseitige Leistung, bekam aber zu wenig Unterstützung. Herbert Jones, Jordan Poole und Rookie Jeremiah Fears (je 17 Punkte) punkteten solide, konnten den Einbruch im dritten Viertel jedoch nicht verhindern.

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