Schon bei den Phoenix Suns blieb der Center deutlich hinter den Erwartungen zurück, bei den Los Angeles Lakers hielt Wemby zwar seine Block-Serie am Leben, verbuchte aber lediglich 19 Punkte (5/14 FG), acht Rebounds sowie fünf Ballverluste in knapp 33 Minuten und foulte schließlich aus. Die Spurs unterlagen mit 118:120.
"Ich mache mir da keine Sorgen. Wir sind noch in der Findungsphase und es gibt offensichtlich Dinge, die wir korrigieren können." Was er damit meinte, wollte der Center aber nicht verraten. Gleichzeitig nannte Wemby als einer der Gründe, dass sich auch die Gegner besser angepasst hätten.
"Der zweite Gegenspieler kommt nun viel schneller als zuletzt und man merkt, dass die Gegner besser in der Defense vorbereitet sind." Da man in der NBA aber kaum trainiere, müsse man auf dem Feld lernen, wie man diese Probleme lösen kann. "Wir können natürlich Videos schauen und trainieren, aber am Ende kommt es auf jeden Einzelnen an, dass sie die Situationen richtig lesen können."
Wembanyama unbesorgt
Gleichzeitig fehlen den Spurs in De’Aaron Fox und Dylan Harper gleich zwei Spielmacher, während der verbleibende Guard in Stephon Castle (6 TO) keinen guten Abend erwischte. Mit durchschnittlich 25,6 Punkten, 12,9 Rebounds und 4,1 Blocks legt Wembanyama weiterhin Fabelzahlen auf, entsprechend selbstbewusst gab sich der Franzose.
"Manchmal muss man einen Schritt zurück machen und schauen, was falsch gelaufen ist, um besser zu werden. Das gilt für das Spiel, das gilt für das Leben. Wir müssen reagieren und das werden wir auch tun."
Nach fünf Siegen zum Start kassierten die Spurs zuletzt zwei Niederlagen in Serie, belegen aber weiterhin Platz fünf in der Western Conference. In der Nacht auf Samstag wartet auch schon das nächste Highlight, wenn San Antonio im NBA Cup die Houston Rockets (ebenfalls 5-2) empfängt.
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