Zwei Spieler muss Mumbru noch streichen, in Madrid verzichtete der Spanier sowohl auf Nelson Weidemann als auch auf Leon Kratzer, die als einzige Akteure nicht zum Einsatz kamen. Beide galten seit Beginn der Vorbereitung als Streichkandidaten, noch will sich Bundestrainer Alex Mumbru aber nicht endgültig auf seinen Kader festlegen.
Das hat Gründe, denn mit David Krämer ist weiterhin ein Spieler verletzt, der seinen Platz bei voller Gesundheit sicher haben dürfte. Der Neuzugang von Real Madrid machte nur das erste Spiel gegen Slowenien mit, seitdem fehlt der Edelschütze mit einer Adduktorenverletzung. Deutschland könnte einen weiteren guten Schützen gut gebrauchen, trifft man als Team doch nur 30,9 Prozent von der Dreierlinie.
Deutschlands bester Schütze, Andreas Obst, ist noch auf der Suche nach seiner (Wurf-)Form, umso wichtiger wäre vermutlich Krämer, der 2023 noch beim WM-Sieg der zwölfte und damit letzte Mann im Kader war.
DBB: Trifft es Kratzer zum vierten Mal?
Sollte es Krämer jedoch nicht schaffen, wäre Weidemann der logische Kandidat, der den Spot übernimmt. Der Ulmer ist zwar kein Schütze, dafür aber ein solider Verteidiger, der auch mal den Ball bringen kann. In der Vorbereitung konnte der Ex-Bayer zwar nur bedingt überzeugen (3 PPG, 17,6 FG%), aber ein anderer kleiner Spieler steht nach dem Cut von Christian Anderson nicht mehr im Kader.
Das bedeutet wohl auch, dass es Leon Kratzer zum vierten Mal in Folge nicht in den Kader schaffen würde. Beim Supercup zog auch er sich eine Verletzung zu, diese scheint aber nicht so schlimm zu sein. Da Daniel Theis doch rechtzeitig fit ist, scheint der neue Bayern-Center (mal wieder) schlechte Karten zu haben.
Eine Möglichkeit zu empfehlen verbleibt wohl noch. Am Samstag treffen sich Deutschland und Spanien noch einmal, dann aber in der Lanxess Arena in Köln.
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