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Wieso Moritz Wagner nicht getradet werden darf

kicker

Ähnlich zu den vergangenen Spielzeiten ist auch die laufende Saison der Orlando Magic durch Verletzungen seiner Starspieler geprägt. Fehlte zu Saisonbeginn noch Paolo Banchero einige Wochen, wechselte er die Rolle auf der Zuschauerbank fast nahtlos mit Franz Wagner. Bruder Moritz fehlt mit Kreuzbandriss bereits seit gut einem Jahr.

Weil diverse frühere Topfavoriten einen Schritt zurück machten (Milwaukee, Boston, Philadelphia) wurde den Magic von vielen Experten eine Top-2-Platzierung in der Eastern Conference vorausgesagt. Die Wahrheit ist bislang etwas ernüchternder. Die Bilanz von 17-13 genügt nur für Rang sechs im Osten.

Moritz Wagner: Darum darf er nicht getradet werden

Kein Wunder also, dass auch die Orlando Magic immer wieder mit Trade-Spekulationen und Vorschlägen rund um Kader-Moves in Verbindung gebracht werden. Mit seinem Einjahresvertrag zu teamfreundlichen Konditionen ($5 Mio.), der zudem im kommenden Sommer ausläuft, wäre Moritz Wagner ein günstiger Trade-Chip für das Team aus Florida.

Ein vertragsrechtlicher Umstand unterbindet ein Tauschgeschäft allerdings - sollte der Berliner selbst nicht ausdrücklich zustimmen. Ursächlich dafür ist, dass die Magic bei der Verlängerung des großen Wagner-Bruders Gebrauch von dessen Bird-Rechten gemacht haben.

Diese haben den Zweck, sich nicht aus Gründen fehlenden Gehaltsspielraums von Spielern trennen zu müssen, die bereits viele Jahre Teil der Franchise und damit Identifikationsfiguren geworden sind.

Um diese Bird-Rechte sowie das Bedürfnis nach Stabilität des Spielers nicht auszunutzen, muss dieser also sein schriftliches Einverständnis abgegeben. Moritz Wagner besitzt damit aktuell eine sogenannte "implizite No-Trade-Klausel", er kann einen Trade also mittels seines eigenen Vetos unterbinden.

Auch Hames Harden darf nicht getradet werden

Diese Regelung trifft in dieser Saison auf 15 Spieler zu. Hier seht Ihr alle im Überblick:

- Thanasis Antetokounmpo (Milwaukee)- Nicolas Batum (L.A. Clippers)- Collin Gillespie (Phoenix)- Quentin Grimes (Philadelphia)- James Harden (L.A. Clippers)- Aaron Holiday (Houston)- Joe Ingles (Minnesota)- Kyle Lowry (Philadelphia)- Gary Payton II (Golden State)- Landry Shamet (New York)- Jericho Sims (Milwaukee)- Jae'Sean Tate (Houston)- Cam Thomas (Brooklyn)- Fred VanVleet (Houston)- Moritz Wagner (Orlando)

Infolge des jüngsten Updates im Tarifvertrag der NBA ist es inzwischen möglich, bei Vertragsabschluss auf dieses Recht zu verzichten. Insgesamt 17 Akteure wählten diesen Weg im Sommer. Die bekanntesten Namen darunter: Jonathan Kuminga (Golden State), Gary Trent Jr., Kevin Porter Jr. (beide Milwaukee) und Jaxson Hayes (L.A. Lakers).

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