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"Wird bald eine Entscheidung geben": Gladiators Trier wollen sich noch einmal verstärken

kicker

Bayern gegen Trier - es war das Spitzenspiel des Wochenendes, auch wenn es Meister gegen Aufsteiger war. Die Moselstädter zehren noch immer vom starken Saisonstart, fielen nach dem Abgang von Star-Guard Eli Brooks jedoch in ein kleines Loch. Ohne den Spielmacher gab es eine deutliche Niederlage in Würzburg, in München war es knapper (83:94), was auch Coach Schneider freute.

"Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir haben es geschafft, über 40 Minuten konkurrenzfähig zu sein", meinte der jüngste Trainer der BBL, der an diesem Sonntag auf den Ältesten traf. "Wir haben, bis auf das zweite Viertel, alle Viertel ausgeglichen gestaltet." Dazu habe man das eigene Spiel durchdrücken können, auch wenn die Bayern am Ende aufgrund ihrer Dominanz am Brett eine Nummer zu groß waren.

Lob gab es auch von Bayern-Trainer Svetislav Pesic. "Trier spielt ein ungeheuerliches Tempo, das ist schwer zu kontrollieren. Sie zögern nicht mit ihren Entscheidungen. Sie haben ein System, das ziehen sie durch und damit sollten sie auch weitermachen", stellte der 76-Jährige fest, der auch bei seiner Mannschaft leichte Verbesserungen sah. Mit einer Bilanz von 8-4 sind die Gladiators weiter Dritter in der Bundesliga, ein paar Siege wird es aber vermutlich noch brauchen, um das Ziel Klassenerhalt auch wirklich dingfest zu machen.

Schneider beschreibt Profil des gesuchten PG

"Wir brauchen einen Point Guard, der unser Spiel organisiert, sodass wir auch in der Lage sind, im Halbfeld noch bessere Entscheidungen zu treffen", weiß auch Schneider. "Wir sind da aktiv und in den nächsten Tagen wird es da sicherlich eine Entscheidung geben. Grundsätzlich ist der Markt zu diesem Zeitpunkt im Jahr nicht leicht, aber wir sind optimistisch, dass wir ein Puzzleteil finden werden, was in diese Mannschaft passt."

In München war es vor allem Jordan Roland, der sich um die Offense kümmerte, der Guard suchte aber vor allem seinen eigenen Wurf. Dies tat der 28-Jährige mit 24 Punkten (8/15 FG) richtig gut, ein echter Spielmacher ist er aber nicht.

Leichter wird es für die Moselstädter zunächst einmal nicht. Schon am Dienstag ist der Aufsteiger bei den Niners Chemnitz zu Gast, am 4. Januar kommt dann der wiedererstarkte Vizemeister ratiopharm Ulm in die SWT Arena.

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