13,8 Punkte, 6,5 Rebounds und 3,0 Assists legt der 18-Jährige im Schnitt auf, trifft dabei aber nur 37 Prozent aus dem Feld und 29 Prozent von der Dreierlinie. Der Forward ist Welten von seiner Effizienz auf dem College entfernt (48/38/84-Splits), Sorgen macht sich Flagg deswegen aber nicht.
"Die Liga ist hart und für mich eine Umstellung", gab Flagg nach der Niederlage in Mexico City gegen die Detroit Pistons zu. "Ich habe noch nicht viel getroffen und bin nicht so effizient, wie ich es gerne hätte, aber ich vertraue weiterhin meiner Arbeit. Ich glaube nicht, dass ich mir großartig Sorgen machen muss."
Teil der Wahrheit ist auch, dass die Mavs nur zwei von sechs Spielen gewinnen konnten und große Verletzungsprobleme haben. Kyrie Irving wird noch lange fehlen, dazu waren mit Anthony Davis, Daniel Gafford und Dereck Lively II gleich drei Center nicht mit dabei. Dazu wird Forward Flagg in Dallas auf der für ihn ungewohnten Spielmacher-Position eingesetzt, was viele als kritisch ansehen.
Kidd: Saison ist ein Marathon
Coach Kidd verteidigt diese Maßnahme aber. "Es gibt einige Gründe dafür. Zunächst einmal ist es unsere Personalsituation, auf der anderen Seite soll er lernen, wie er mit Druck als Ballhandler umgehen soll. Das wird er brauchen, wenn wir im April um Größeres spielen."
Gemeint sind natürlich die Playoffs, allerdings müssen diese auch erst erreicht werden, in der harten Western Conference keine Selbstverständlichkeit. Kidd ist dennoch überzeugt, dass es die richtige Entscheidung ist: "Bei diesem Marathon wird es uns helfen."
Statt Flagg könnten in der Theorie auch D’Angelo Russell, Brandon Williams oder Two-Way-Guard Ryan Nembhard die Eins besetzen, solange Irving aber mit einem Kreuzbandriss ausfällt, wird Flagg dort spielen.
Folge basketball-world.news auf Instagram
Alle NBA-News im Ticker