Mit 113:126 unterlagen die Kings bei den immer noch ungeschlagenen Chicago Bulls (4-0), dennoch wurde man den Eindruck nicht los, dass auch hier mehr drin war. Waren es in den anderen Partien stets schlechte Schlussviertel, war diesmal die komplette zweite Halbzeit nicht gut aus Sicht der Kalifornier.
"Sie waren ständig in unserer Zone und das ist eigentlich nicht das, was wir haben wollen. Darüber wird noch zu reden sein", sagte Coach Doug Christie zerknirscht. Mit 64:49 gewannen die Bulls die zweite Halbzeit, 34 Zähler davon wurden in der Zone erzielt. 26 waren es im dritten Viertel, die Kings selbst erzielten 27. Auch Dennis Schröder (5, 7 Assists) erwischte keinen guten Tag.
"Wir müssen besser uns selbst verteidigen, wir müssen Lücken schließen. Dinge, die man gegen gute Teams einfach machen muss", führte Christie weiter aus. Was den Coach ebenfalls ärgerte, war der fehlende Wille im vierten Viertel, den Bock noch einmal umzustoßen. "Wir waren etwas gelangweilt und da muss ich sagen, dass ich das auf meine Kappe nehmen muss. Ich muss merken, wenn die Energie nicht da ist."
Christie übt auch Selbstkritik
Laut eigener Aussage hätte Christie einen Hockey-Wechsel vornehmen müssen und alle Spieler rechtzeitig austauschen. "Da muss man alle Register ziehen, um wieder Leben ins Spiel zu bringen. Ich habe es nicht gemacht, das geht auf mich."
Chicago traf 54 Prozent aus dem Feld und erzielte 70 Punkte in der Zone. Selbst eine eigene Trefferquote von 52,4 Prozent war zu wenig, da die Kings erneut viele Würfe aus der Mitteldistanz nahmen und nur 7/25 aus der Distanz verwandelten.
Leichter wird es für Sacramento aber nicht, in der Nacht auf Samstag geht es zu den Milwaukee Bucks.
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