Seth erklärte bei einer Medienrunde, er habe in den vergangenen 16 Jahren "wohl 95 Prozent" der Warriors-Spiele gesehen und kenne Stil, Terminologie und Abläufe in- und auswendig. "Ich fühle mich, als wäre ich seit Jahren um diese Organisation herum", sagte er. Für einen Lacher sorgte sein Trikotwitz: In Charlotte trug er zuletzt die 30 - "Ich habe versucht, sie Steph abzukaufen. Er meinte, er brauche das Geld nicht - und der NBA würde das wohl auch nicht gefallen", scherzte Curry.
Sportlich bringt der Guard vor allem Spacing: In der Vorsaison kam er für die Hornets in 68 Spielen auf 6,5 Punkte und 1,7 Rebounds, bei 45,6 Prozent von der Dreierlinie. Genau dieses Profil macht ihn zur passenden Ergänzung neben Stephen Curry und in den gewohnten Warriors-Strukturen.
Formell ist der Deal fix, dennoch wäre ein Waive-und-Re-Sign-Manöver möglich, sollte Golden State Kaderflexibilität brauchen. Unabhängig davon wirkt Seth bereit für die Rolle als verlässlicher Shooter und sekundärer Ballhandler - und die Fans hoffen, dass die Curry-Reunion auch sportlich zündet.
"Auf einem Peak": Curry überrascht mit außergewöhnlicher Form
Warriors-Coaches wollten Franz Wagner bei Golden State
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