"Es geht ihm gut", versicherte der frühere Nationalspieler Sasa Doncic. "Natürlich bekommt er ständig etwas ab, aber das gehört zum Spiel dazu", sagte der 51-Jährige gegenüber siol.net. "Es wäre komisch, wenn er keine Schmerzen hätte, so eng wie die Spiele hier getaktet sind."
Die Slowenen stehen vor allem dank Doncic in der Runde der letzten Acht. Durchschnittlich spult der 26-Jährige 33,4 Minuten ab und erzielt dabei 34 Punkte, 8,3 Rebounds sowie 7,2 Assists. Mit Klemen Prepelic (10,2 PPG) scort nur einer seiner Teamkollegen zweistellig.
Gegen Italien gelangen Doncic 42 Punkte, allerdings bereits 30 in der ersten Halbzeit. Danach waren beim Spielmacher der Los Angeles Lakers nicht zu übersehen, letztlich brachte Slowenien das Spiel aber über die Zeit und setzte sich mit 84:77 durch. "Nicht nur Luka hatte ein großartiges Spiel, es gilt auch für alle anderen. Ohne ihre Hilfe hätte es Luka nicht geschafft."
Doncic-Vater lobt Zusammenhalt
Doncic Senior ist seit Januar 2024 Sportdirektor beim slowenischen Verband, entsprechend wichtig war es dem Vater des Superstars wichtig zu betonen, dass der Fokus nach seinem Geschmack zu sehr auf Luka liege und Slowenien nicht nur eine "One-Man-Show" sei.
"Wir haben Spieler, die dir viel geben, auch wenn man es an den Stats nicht sehen kann. Natürlich ist Luka Kapitän und Anführer dieser Mannschaft, aber was ich wirklich an dieser Mannschaft mag, ist der Umstand, dass sich alle respektvoll verhalten und einander zuhören."
Zum bereits achten Mal in 34 Jahren steht Slowenien nun im Viertelfinale einer EM, allerdings konnte dieses nur zweimal erfolgreich bestritten werden. 2009 wurde Slowenien Vierter, acht Jahre später stemmten Goran Dragic, Doncic und Co. sensationell die Trophäe in die Höhe. Am Mittwoch wird Slowenien gegen Top-Favorit Deutschland trotz Doncic nur Außenseiter sein.