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Zwischen Lob und Enttäuschung: Magic hadern nach OT-Krimi in Houston

kicker

Für die Magic war es weniger die Art des Auftritts als vielmehr die Summe kleiner Fehler, die den Ausschlag gaben. Coach Jamahl Mosley stellte klar, dass Orlando vieles richtig gemacht habe - von nur acht Ballverlusten bis hin zu 102 erlaubten Punkten gegen das beste Offensivteam der Liga in der regulären Spielzeit - doch entscheidend seien die Momente gewesen, die man nicht sauber zu Ende spielte. "Das Spiel kam auf die kleinen Details an. Die Margins. Du verfehlst neun Freiwürfe, verpasst ein paar defensive Zuteilungen - und gegen so ein Team tut dir das weh", sagte Mosley nach der Niederlage.

Vor allem die Schlussphase beschäftigte das Team. Anthony Black brachte Orlando mit einem Steal und Dunk 1,7 Sekunden vor Schluss in Führung, verfehlte jedoch den Zusatzfreiwurf. Alperen Sengün nutzte den darauffolgenden Ballbesitz, um die Rockets mit einem Wurf zwei Zehntel vor Ende in die Overtime zu retten. "Sengün - 30 Punkte bei 31 Würfen - wir haben’s ihm schwer gemacht. Aber er macht eben die wichtigen Dinger," betonte Mosley. Gleichzeitig hob er positiv hervor, wie seine Mannschaft trotz der Ausfälle von Paolo Banchero und Jalen Suggs dagegenhielt und defensiv lange auf hohem Niveau agierte.

Spielbericht Magic vs. Rockets

Houston gewinnt Reboundduell deutlich

In der Overtime fehlten Orlando dann vor allem die Rebounds. Houston, ligaweit das beste Offensiv-Rebounding-Team, schnappte sich allein in der Extra-Zeit sieben zweite Chancen. Insgesamt verloren die Magic das Duell am Brett mit 38:60. "Sie hatten so viele Extra-Possessions. In so einem Spiel musst du die Rebounds sichern", erklärte Mosley. Auch Franz Wagner, der mit 29 Punkten erneut Topscorer war, musste immer wieder zwischen Kevin Durant und Alperen Sengün switchen - eine Aufgabe, die Orlando trotz großen Aufwands nicht konstant kontrollieren konnte. "Die haben Jungs, die einfach einen Weg finden, zu scoren", so der Head Coach.

Desmond Bane, der 26 Punkte beisteuerte, sah im knappen Ausgang auch einen Lernmoment. "Hoffentlich lernen wir aus solchen Situationen und werden dadurch besser", sagte der Guard über die letzten Minuten, in denen Houston mit 15:11 die Overtime für sich entschied.

Da Silva erneut souverän in Starter-Rolle

Trotzdem gab es Lichtblicke: Anthony Black und Tristan da Silva (13/6) konnten in der Starting Five erneut auf sich aufmerksam machen. Wendell Carter Jr. blockte vier Würfe, geriet aber früh in Foulprobleme und schied in der Overtime aus. Orlando war über weite Strecken das aktivere Team, bewegte den Ball, zeigte Tempo und defensive Energie. Doch wie Mosley zusammenfasste: "Solche Spiele werden immer in den Details entschieden. Und da müssen wir noch präziser werden."

Die Magic stehen nun bei 7-7 und richten den Fokus auf ihre anstehende Serie an Heimspielen, die am Dienstag gegen die Golden State Warriors beginnt.

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