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2. Bundesliga und Süper Lig: Ex-Profi Kocer wechselt in die 6. Liga

kicker

Das Beste kommt bekanntlich zum Schluss - und genau das hat sich der SV Pastow offenbar zu Herzen genommen: Am Montag präsentierte der Verbandsligist mit Guido Kocer einen echten Kracher als letzten Neuzugang für die kommende Saison. "Mit Stolz und großer Vorfreude" gab der Sechstligist die Verpflichtung des mittlerweile 36-jährigen Ex-Profis bekannt, der zugleich als "absoluter Wunschspieler" gefeiert wurde.

Nicht ohne Grund lässt sich die Euphorie im Südosten Rostocks nur schwer zurückhalten - schließlich bringt der hochdekorierte Kocer eine Vita mit, die weit über die Landesgrenzen hinausreicht. In Deutschland absolvierte er 85 Spiele in der 2. Bundesliga für Erzgebirge Aue und Hansa Rostock sowie 35 Drittligapartien für den SV Babelsberg. Zuletzt stand er beim Greifswalder FC unter Vertrag, für den er 67-mal in der Regionalliga Nordost auflief.

Einen Großteil seiner Karriere verbrachte der gebürtige Wormser, der auch die türkische Staatsbürgerschaft besitzt, in der Türkei, wo er zwischen 2015 und 2022 insgesamt 28-mal in der Süper Lig und 147-mal in der 2. türkischen Liga auf dem Rasen stand.

„Mit Guido bekommen wir einen Instinktfussballer, der diesen Sport so sehr liebt und ihm immer noch eine Menge geben kann“ (Trainer Heiner Bittorf)

In Pastow möchte Kocer seine Karriere ausklingen lassen. Der SVP freut sich derweil auf die Qualitäten des technisch versierten Linksfußes. Wie der Verein betont, soll Kocer "nicht nur Führungsspieler auf dem Platz sein, sondern auch dabei helfen, unsere jungen Spieler besser zu machen, ihnen ein Mentor zu sein und sie auf ihrem Weg zu unterstützen".

"Mit Guido bekommen wir einen Instinktfussballer, der diesen Sport so sehr liebt und ihm immer noch eine Menge geben kann", zeigt sich Trainer Heiner Bittorf, der Kocer bereits seit dessen Kindheit kennt, überzeugt. Bittorf ist sich sowohl der fußballerischen Qualität als auch der "Loyalität und bodenständigen Art" seines Neuzugangs bewusst. "Er wird sich nahtlos in unsere ohnehin schon starke Offensivabteilung einfügen. Ich wünsche mir, dass er mit Spaß am Fußball, aber auch Zeit für seine Familie bei uns glücklich wird und das Leben nach seiner Profikarriere genießen kann."