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Real Madrid verpflichtet Alexander-Arnold - bereits für die Klub-WM

kicker

Nächster Engländer für die Königlichen

Jude Bellingham bekommt künftig Unterstützung von der Insel, das steht nun offiziell fest. Wie Real Madrid bekannt gab, wechselt mit Trent Alexander-Arnold ein weiterer englischer Nationalspieler in Spaniens Hauptstadt. Die Verpflichtung des 26-Jährigen darf durchaus als Coup verstanden werden - das Liverpooler Eigengewächs kommt schließlich für vergleichsweise wenig Geld vom englischen Meister.

Nach seinem Vertragsende an der Anfield Road wäre Alexander-Arnold eigentlich ablösefrei gewesen, weil Real den Rechtsverteidiger aber bereits bei der Klub-WM in diesem Sommer einsetzen wird, überweisen die Königlichen laut übereinstimmenden Medienberichten zehn Millionen Euro an den LFC.

In Madrid erhält Alexander-Arnold einen Sechsjahresvertrag bis 30. Juni 2031 und tritt künftig in Konkurrenz mit dem sich aktuell von einem Kreuzbandriss zurückkämpfenden Dani Carvajal. Im Gegensatz zu dem 33-Jährigen ist Alexander-Arnold aber eine Option mit Zukunft.

Englische Nationalspieler scheinen derweil in Spaniens Hauptstadt durchaus begehrt. Dem Real-Transfer von Bellingham, der speziell in seiner ersten Saison voll eingeschlagen hatte, war Atleticos Deal mit Conor Gallagher - mit 25 ebenfalls im besten Fußballer-Alter - gefolgt. Gut möglich, dass künftig also auch Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel häufiger in Madrid aufschlägt.

Alexander-Arnold Abschied von den Reds nach 21 Jahren war bereits offiziell. Der technisch versierte Rechtsfuß, der mit einer besonderen Stärke bei Standards gesegnet ist, wurde in Liverpool geboren. Alexander-Arnold durchlief die Jugend des LFC, ehe er im Sommer 2016 fest in den Profi-Kader aufgenommen wurde.

Mit "seinem" Verein gewann Alexander-Arnold die Champions League, die Klub-WM, den UEFA-Supercup, die Premier League, den FA Cup und den Ligapokal. Die Mission Liverpool kann also durchaus als "abgeschlossen" bezeichnet werden. Von der neuen Herausforderung in Madrid, wo sein Hauptabnehmer künftig Kylian Mbappé heißen dürfte, kann ihm Bellingham nur vorgeschwärmt haben.