Die Abwehrsorgen des BVB werden immer größer. Gegen Union Berlin fehlt der nächste Verteidiger und zwingt Coach Niko Kovac zu einer weiteren Umstellung.
Nach seiner Roten Karte gegen den FC St. Pauli wurde Filippo Mane nämlich gesperrt. Das Strafmaß fällt dabei glimpflich aus. Denn der 20-Jährige muss nur ein Ligaspiel zusehen.
Da in der Folge der Notbremse der FC St. Pauli den daraus resultierenden Elfmeter in Person von Daniel Sinani verwandelte, verzichtete die DFL auf eine längere Sperre. Mane hatte in der 85. Minute des Auftaktspiels Abdoulie Ceesay im Strafraum gehalten und dafür von Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck vom Platz gestellt worden.
Mit Mane fehlt dem BVB der vierte Innenverteidiger. Der Youngster war aufgrund der Vielzahl an Verletzungen in die Startelf gerutscht. Sowohl Niklas Süle, Nico Schlotterback als auch Emre Can fallen verletzt aus. Gut möglich, dass gegen Union Berlin der eigentliche Außenverteidiger Julian Ryerson den Platz in der Dreierkette neben Waldemar Anton und Ramy Bensebaini einnehmen wird.
Nach dem Unentschieden zum Auftakt gegen St. Pauli will der BVB den ersten Bundesligasieg der Saison, ehe es in die erste Länderspielpause geht. Anpfiff der Begegnung ist am Sonntag um 17.30 Uhr im Dortmunder Signal Iduna Park.