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Undav: "Ich glaube, ich kann alleine zehn Tore schießen"

kicker

Chancenfeuerwerk, Schlagabtausch, Debütantenball, Traum-Comeback - die Partie zwischen dem VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt zum Abschluss der Hinrunde hatte viele Geschichten zu erzählen.

Da wäre das Chancenfeuerwerk, für das beide Mannschaften sorgten. Die Frankfurter Eintracht in Abstrichen und vor allem im zweiten Durchgang, allen voran aber der VfB. "Ich glaube, ich kann alleine zehn Tore heute schießen", gab sich Deniz Undav nach der Partie bei Sky selbstkritisch. Der Stuttgarter Stürmer erzielte zwar einen Treffer, seinen zehnten in dieser Bundesliga-Saison, ließ jedoch mehrere Hochkaräter liegen. "Ich habe sehr viele Chancen gehabt, einige Hundertprozentige, kann das Spiel beruhigen. Ganz entspannt können wir 3:1, 4:1 gewinnen - doch ich treffe das Tor nicht, mache es spannend."

Nartey entscheidet Partie mit Debüttreffer

Der Schlagabtausch nahm seinen Anfang bereits in der 5. Minute, als die Frankfurter durch Rasmus Kristensen in Führung gingen. Ermedin Demirovic und Undav drehten das Spiel noch vor der Pause, anschließend wandelte das Spiel ständig auf einem schmalen Grat zwischen VfB-Vorentscheidung und Eintracht-Ausgleich.

„Wir haben einen breiten Kader, werden noch sehr viele Spiele haben, deswegen: Sollen die weiter treffen!“ (Deniz Undav über Ermedin Demirovic und Nikolas Nartey)

Letzterer fiel, Stichwort Debütantenball: Ayoube Amaimouni-Echghouyab erzielte in seinem ersten Bundesliga- und Frankfurt-Einsatz drei Minuten nach Einwechslung das 2:2. Für einen Punkt der Eintracht reichte es dennoch nicht, denn auch Nikolas Nartey feierte ein Debüt: Sein Treffer zum 3:2-Endstand war der erste für den Stuttgarter in der Bundesliga.

"Ich freue mich für die beiden", sagte Undav über die beiden anderen VfB-Torschützen Demirovic und Nartey. "Es zeigt: Wir haben auch andere Spieler, die treffen können. Es ist gut, wenn das verteilt ist. Ich hoffe, das gibt den beiden einen Push. Wir haben einen breiten Kader, werden noch sehr viele Spiele haben, deswegen: Sollen die weiter treffen!" Besonders freue er sich für seinen Sturmkollegen Demirovic, so Undav weiter, "nach der langen Leidenszeit". Und damit zum Traum-Comeback.

„Das ist einer der schönsten Tage im Fußball, die ich je hatte.“ (Ermedin Demirovic)

Beim 4:1 in Leverkusen hatte Demirovic bereits seine Rückkehr nach einem Ermüdungsbruch im Fußwurzelknochen gefeiert. Gegen Frankfurt stand der 27-Jährige nun erstmals seit Oktober wieder in der ersten Elf des VfB - und erzielte prompt den wichtigen Ausgleich. "Ich war erst mal dankbar, dass ich heute in der Startelf stehen durfte", sagte Demirovic nach der Partie. "Ich wollte einfach nur fit rausgehen aus dem Spiel. Und wenn du dann noch ein Tor machst - unglaublich! Ich bin unglaublich froh heute. Das ist einer der schönsten Tage im Fußball, die ich je hatte."

Die Hinrunde der Stuttgarter endete also höchst erfolgreich: Mit dem zweiten Sieg in Folge gegen einen direkten Konkurrenten ums internationale Geschäft schob sich der VfB zumindest vorübergehend vor Leverkusen und hielt Frankfurt auf Distanz. Lange Zeit zum Genießen haben die Stuttgarter jedoch nicht, denn die Rückrunde beginnt bereits am kommenden Sonntag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) erneut zuhause gegen Union Berlin.