Im Juli geht's los
Es wird immer wahrscheinlicher, dass es nach ÖFB-Rekordteamspieler Marko Arnautovic wieder ein Wiener vom Floridsdorfer AC bis hinauf in die beste Liga der Welt, in die englische Premier League, schafft. Oluwaseun Adewumi hat einen bis 2028 gültigen Vertrag mit dem FC Burnley. Die Clarets sind gerade aufgestiegen und holen ihn zurück vom FC Dundee.
"Ja, ich bin in ständigem Kontakt mit dem Developement-Manager von Burnley und habe auch schon mit dem Trainer gesprochen. Ich freue mich auf die Pre-Season. Anfang Juli geht es los", bestätigt Adewumi dem kicker.
Arnautovic schätzt er sehr, er sei aber "kein hunderprotzentiges Vorbild" für ihn. "Er war beim FAC immer Thema und hat allen gezeigt, dass man es von dort ins Ausland schaffen kann", erklärt Adewumi und bleibt demütig, "für mich ist das jetzt einmal eine tolle Chance, mit hervorragenden Spielern zu trainieren und dann werden wir gemeinsam eine Entscheidung treffen."
Aus seiner Leihe nach Schottland kann Adewumi jedenfalls viel mitnehmen. Highlights waren seine Tore gegen Celtic und die Rangers. "Richtig cool waren aber auch die Derby-Siege gegen Dundee United. Da waren alle aus dem Häuschen, als wir erstmals nach 20 Jahren auch wieder auswärts gewonnen haben", lacht Adewumi.
Am wertvollsten sei für ihn jedoch "die Spielpraxis", die er mitnimmt, und "auch taktisch habe ich wieder einiges dazu gelernt", freut sich Adewumi, der am liebsten als "Zehner" fungiert, aber auch auf den Flügeln zum Einsatz kam. "Hauptsache, ich werde nicht ins Tor gestellt, dann bin ich schon glücklich", lacht Adewumi.
Vorfreude auf U-21-Länderspiele ist groß
Bevor Adewumi am Turf Moor loslegt, will er aber noch mit der ÖFB-U-21 in Wiener Neustadt gegen Lettland am 6. Juni (18 Uhr LIVE! bei kicker) und gegen Ungarn am 10. Juni (18 Uhr LIVE! bei kicker) angreifen. "Da wird wieder einmal meine gesamte Familie zuschauen und ich freue mich auch wahnsinnig auf meine Kollegen", ist Adewumi motiviert.
Im ersten Test unter dem neuen ÖFB-U-21-Teamchef Peter Perchtold hat Adewumi einen Assist zum 2:0-Sieg gegen die Schweiz beigesteuert. Der ganze Lehrgang hat ihm getaugt: "Wir haben viel miteinander gesprochen, Perchtolds Spielphilosophie, das aggressive Pressing, gefällt mir."
Nachsatz: "So spielt ja auch das A-Nationalteam und dort hin zu kommen, ist auch ein großes Ziel von mir." Vielleicht gehen sich ja sogar noch ein paar gemeinsame Spiele mit Arnautovic aus.