Fehlercode: %{errorCode}

"Alle Positionen doppelt besetzen": Rostock vor intensivem Transfer-Sommer

kicker

Shapourzadeh sucht Sechser und Zehner

Als Tabellenfünfter schloss Hansa Rostock die vergangene Spielzeit ab. Es war das Ende einer Saison, die nach dem Zweitligaabstieg erst unter Trainer Bernd Hollerbach in Richtung Tabellenkeller ging, aber mit Coach Daniel Brinkmann einen versöhnlichen Abschluss fand.

Im Gespräch mit der Ostsee Zeitung blickt Amir Shapourzadeh, Direktor des Bereichs Profifußball, auf die kommende zweite Saison von Hansa Rostock in der 3. Liga. Der 42-Jährige sagt, man sei dabei, "eine Spielidee für den Gesamtverein zu definieren". Für den ehemaligen Stürmer bedeutet dies, vom Nachwuchs bis zur ersten Mannschaft eine "gewisse Hansa-DNA" zu entwickeln.

Transfers in Planung

Dies schließt dabei nicht Bewegungen auf dem Transfermarkt aus. Shapourzadeh macht deutlich, wo er noch Potenzial zur Verbesserung sieht: "Ganz klar in der Innenverteidigung. Außerdem hätten wir gern noch einen weiteren Sechser." Man wolle "alle Positionen doppelt besetzen" und müsse die Abgänge von Damian Roßbach und Alexander Rossipal auffangen.

Dabei soll es nicht bei den bisherigen vier Neuzugängen bleiben, wie der Direktor Profifußball bestätigte. Nach dem Abgang von Nils Fröling "suchen wir noch einen Zehner", zudem halte man auf der "linken Schiene Augen und Ohren offen" und im Sturm Ausschau nach "zwei Spielern".

In der Offensive könnten die möglichen Abgänge von Albin Berisha (fünf Spiele, ein Tor) und Antonio Jonjic (18 Spiele, kein Tor) für Platz sorgen. Shapourzadeh hielt sich zu beiden Personalien bedeckt, bestätigte aber "offene und ehrliche" Gespräche mit den beiden Stürmern.

Shapourzadeh: "3. Liga viel zu gefährlich"

Das Ziel für das Sommer-Transferfenster sei für den Sportdirektor, "gute Jungs dazuzuholen, die sportlich und menschlich zu uns passen". Nach dem Sieg im Landespokal gegen den SV Pastow (7:0) sowie dem Tabellenplatz im oberen Drittel sei das nächste Vorhaben, "sich weiterzuentwickeln".

Eine mögliche Tabellen-Prognose wollte der 42-Jährige dabei nicht treffen. "Ich werde keine unnötigen Parolen heraushauen. Dafür ist die 3. Liga viel zu gefährlich", so Shapourzadeh. Er sehe trotz der Aufstiege von Dynamo Dresden und Arminia Bielefeld mit Blick auf die Transfer-Aktivitäten der Konkurrenz ebenso andere Teams vorne mit dabei. Namentlich nennt er dabei den 1. FC Saabrücken, Rot-Weiss Essen sowie 1860 München.