Fehlercode: %{errorCode}

Leihe mit Kaufpflicht: Rapid holt Antiste von Sassuolo

kicker

Der SK Rapid hat seinen neuen Stürmer gefunden. Dieser lautet auf den Namen Janis Antiste, ist 22 Jahre alt, Franzose, und war zuletzt eine halbe Saison lang von Sassuolo an den deutschen Zweitligisten FC Nürnberg verliehen. Für den Club erzielte der 1,83 Meter große Angreifer im Frühjahr in zwölf Einsätzen fünf Tore. Rapid holt Antiste zunächst per Leihe, sein Vertrag bei den Grün-Schwarzen aus der Emilia-Romagna läuft noch bis 2028. Unter Erfüllung gewisser Kriterien greift im kommenden Sommer eine Kaufpflicht, teilte Sassuolo auf seiner Homepage mit. Diese soll sich auf vier Millionen Euro belaufen.

"Janis Antiste ist in der Offensive sehr variabel einsetzbar. Er kann sowohl als alleiniger Neuner spielen, aber auch in einem Zweier- oder Dreier-Sturm. Er bringt eine hervorragende Technik mit und hat gerade in der Frühjahrssaison in Nürnberg seine Torgefahr wiederholt unter Beweis gestellt. In Janis schlummert noch großes Potential, er bringt auf alle Fälle viel Qualität mit in unser Team", ließ sich Geschäftsführer Sport Markus Katzer in einer Aussendung zitieren.

Antiste statt Arnautovic

Antiste, der die Rückennummer 90 erhält, soll bei Rapid in der kommenden Saison als Einserstürmer fungieren und könnte unter Umständen schon am kommenden Donnerstag in der zweiten Runde der Conference-League-Qualifikation sein Debüt in Grün-Weiß geben. "Durch die enge Beziehung zwischen den Fans von Nürnberg und Rapid weiß ich einiges über meinen neuen Klub. Ich bin begeistert, dass ich künftig für Rapid auflaufen darf und möchte jedes Spiel genießen", meinte der Angreifer.

Zuletzt hatten sich die Wiener wochenlang um Marko Arnautovic bemüht, vergangenen Freitag wurden die Verhandlungen mit Österreichs Rekordteamspieler abgebrochen. Antiste ist Rapids zweiter Offensiv-Neuzugang binnen zwei Tage. Erst am Mittwoch hatte man den Transfer von Petter Nosa Dahl verkündet. Der Norweger soll Isak Jansson auf dem linken Flügel ersetzen und wird mit der Rückennummer 10 auflaufen. Damit sind die zwei Schlüsselpositionen in der Offensive nun neu besetzt.