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Anzeichen verdichten sich: Nico Williams vor Einigung mit Barcelona

kicker

Viele Bayern-Fans hätten gerne Florian Wirtz an der Seite von Jamal Musiala in München gesehen. Auch wegen ihrer bemerkenswerten Symbiose im Nationalteam. Weil sich der Leverkusener Überflieger aber bekanntlich für Liverpool entschied, beschäftigten sie sich beim deutschen Rekordmeister mit Alternativen.

Eine Option ist Europameister Nico Williams. Auf dessen Vereinigung mit Lamine Yamal freuen sich die Fans allerdings schon jetzt in Barcelona. Denn die Anzeichen verdichten sich in diesen Stunden, dass die gefürchtete Flügelzange der spanischen Nationalmannschaft bald auch auf Klubebene wirbelt.

Zuerst hatte Transfer-Experte Fabrizio Romano von einer Einigung zwischen Barcelona und der Spielerseite sowie einem vorliegenden Sechsjahresvertrag bis 2031 berichtet. Mittlerweile kann auch die vereinsnahe Mundo Deportivo die ersten Schritte zu einem der vermutlich größten Deals in diesem Sommer bestätigen. Die Vereinbarung stehe bis auf "einige kleinere administrative Details". Auch Cheftrainer Hansi Flick habe in die "Operation Nico" bereits eingewilligt.

Skeptiker verweisen allerdings mit Recht darauf, dass der Linksaußen der Blaugrana in der Vergangenheit schon zweimal sein "Ja"-Wort gegeben hatte, ohne dass am Ende ein Wechsel zustande kam.

Vorteil für Barcelona ist sicherlich, dass Williams bis dato darauf verzichtet hat, seinen 2027 auslaufenden Vertrag in Bilbao zu verlängern. So beläuft sich die Ausstiegsklausel noch immer auf 58 Millionen Euro, die inklusive Steuern tatsächlich bei 64 Millionen Euro liegen dürfte. Wie The Athletic berichtet, bereite sich Bilbao bereits auf den Abgang vor.

Tebas: "Wenn Barcelona Nico verpflichten will ..."

Mit Sportdirektor Deco sollen sich Williams und sein Berater bereits mehrfach getroffen haben. Größte Hürde bleibt mal wieder das Financial Fairplay, für das erst eine Einigung mit La Liga gefunden werden muss. Liga-Boss Javier Tebas hatte in den vergangenen Tagen noch erklärt: "Wenn Barcelona Nico verpflichten will, müssen erst Spieler verkauft und signifikante Änderungen bei den Finanzen herbeigeführt werden."

Sportlich wäre der Transfer für die Katalanen fraglos ein Gewinn. Flick aber wird aufpassen müssen, dass in seiner Offensive nicht ein Überangebot und daraus resultierende Unzufriedenheit im Kader entsteht. Auf dem linken Flügel hatte in der vergangenen Double-Saison Raphinha eine herausragende Rolle eingenommen.