Rechtsverteidiger für den FCK
Die ersten Abgänge hat der 1. FC Kaiserslautern mit der Verabschiedung von vier Leihspielern bereits bekanntgegeben und damit den erwarteten großen Umbruch eingeläutet. Nun gaben die Pfälzer ihren ersten Neuzugang offiziell bekannt: Simon Asta kommt von Ligakonkurrent Fürth.
Der 24-Jährige spielt auf der rechten Defensivseite, kann in einer Viererkette als Außenverteidiger und in einer Fünferkette als Schienenspieler aufgeboten werden. "Simon ist für sein junges Alter ein extrem erfahrener Spieler. Er ist im Defensivverbund variabel einsetzbar, was der Flexibilität in unserem Spiel hilft. Merkmale, die ihn auszeichnen, sind seine Geradlinigkeit und seine hohe Laufbereitschaft", wird Sportdirektor Marcel Klos in einer Mitteilung des FCK zitiert. "Er verfügt zudem über eine sehr intensive Spielweise und hat in der Vergangenheit unter Beweis gestellt, dass er trotz seiner Ausbildung als Abwehrspieler Qualitäten in der Offensive besitzt."
Durchbruch in Augsburg
Asta schaffte einst bei seinem Heimatklub FC Augsburg den Durchbruch auf Profi-Ebene und kam dort zu ersten Bundesliga-Einsätzen. Im Oktober 2020 schloss er sich dann Fürth an und bestritt nach einer gewissen Anlaufzeit insgesamt 113 Pflichtspiele für das Kleeblatt, in denen ihm vier Tore gelangen.
Nach dem Abstieg aus der Bundesliga, in der er 13 weitere Einsätze bestritt, wurde er zur Stammkraft am Ronhof. In der abgelaufenen Saison war er zwar nicht mehr komplett unumstritten, stand aber weitere 27-mal auf dem Feld (kicker-Note 3,96, ohne Torbeteiligung).
Ablösefrei in die Pfalz
"Der FCK ist ein wahnsinniger Verein mit einem tollen Stadion, in dem immer eine sehr gute Stimmung herrscht. Es fühlt sich für mich richtig an, hier den nächsten Schritt in meiner Entwicklung zu gehen", sagt der gebürtige Augsburger über seinen Wechsel. Seinem künftigen Ex-Klub sei er "sehr dankbar für alles". "Ich hatte in Fürth eine tolle Zeit, konnte mich hier super weiterentwickeln und habe mich beim Kleeblatt immer wohlgefühlt."
Asta kann ablösefrei in die Pfalz wechseln, sein Vertrag läuft aus. "Wir haben uns mit Simon zusammengesetzt und Gespräche mit ihm geführt, er hat sich letztlich aber für eine neue Herausforderung entschieden", erklärte SpVgg-Sportdirektor Stephan Fürstner.
Beim FCK, der auch an seinem Trainerteam Veränderungen vorgenommen hat, dürfte es in den kommenden Tagen zu weiteren Entscheidungen über Zu- und Abgänge kommen. Nach kicker-Informationen steht bereits auch schon die ablösefreie Verpflichtung von Hannovers Fabian Kunze fest.