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"Auch im Sinne von Zlatan": Eichner will turbulenten Tagen trotzen

kicker

Am Montagnachmittag verkündete der KSC die überraschende Entlassung von Co-Trainer Zlatan Bajramovic nach neun Jahren im Amt. In der Folge herrschte rund um den Verein spürbare Unruhe, in der sowohl die Mannschaft als auch Cheftrainer Christian Eichner ihren Unmut kund taten. Dies räumte auch Eichner vor der Pressekonferenz zum Samstagsspiel ein: "Es waren sicherlich keine einfachen zwei Tage für alle, die direkt oder indirekt beteiligt waren."

Besonders für den 43-Jährigen war die Entscheidung ein Einschnitt, schließlich arbeitete Eichner seit seinem Amtsantritt 2020 eng mit Bajramovic zusammen, der zu den wichtigsten Personen in seinem direkten Umfeld zählte. "Mir ist es wichtig, nochmal Danke zu sagen für die Arbeit, die Zlatan an meiner Seite getan hat. Das war eine unvergessliche Zeit", richtete er sich folglich noch einmal an ihn. Trotz der schwierigen Situation ist für Eichner dennoch klar: "Ich bin für diese Mannschaft da und das ist auch im Sinne von Zlatan".

Neben dem Geschehen abseits des Platzes kriselt es beim KSC nämlich derzeit auch auf dem Rasen. In den vergangenen vier Spielen blieben die Badener in der 2. Liga ohne Punkte und zeigten vor allem in der Defensive deutliche Schwächen. Insgesamt kassierten sie in diesen Partien 13 Gegentore.

Umso wichtiger ist es, "einen guten Weg gefunden zu haben, mit der Situation umzugehen. Seit Mittwoch liegt unser voller Fokus auf Samstag", so Eichner. Dann wartet mit dem SC Paderborn alles andere als eine einfache Aufgabe. Die Ostwestfalen sind zwar ebenfalls seit vier Partien punktlos, stehen aber dennoch auf dem vierten Tabellenplatz und acht Punkte vor dem KSC.

Wiedersehen mit Kettemann

Trainiert werden die Paderborner seit dem Sommer von einem ehemaligen Karlsruher: Ralf Kettemann übernahm die Nachfolge von Lukas Kwasniok, nachdem er zuvor die U 19 des KSC trainiert hatte. Dementsprechend gut kennt ihn auch Eichner, der von seinen Qualitäten überzeugt ist: "Kette hat einen unfassbar guten Job in der U 19 gemacht. Für mich völlig nachvollziehbar gab es die Gedanken, dass er mal in meine Position kommt, wenn sich beim Verein oder bei mir etwas verändert."

Dementsprechend weiß Eichner auch, was ihn am Samstag erwartet: "Einfach eine gute Fußballmannschaft mit einer guten Energie. Diese Aspekte, die sie unter Lukas Kwasniok hatten, wurden übernommen. Ralf Kettemann steht ebenfalls für Energie. Wir wissen, dass da eine gute Mannschaft auf uns zukommt, wir haben aber auch eine gute Mannschaft."

Diese ist - bis auf die Ausfälle von Lilian Egloff, Louey Ben Farhat und Efe-Kaan Sihlraoglu - nach der Rückkehr von Andreas Müller, Nicolai Rapp und Christoph Kobald ins Training auch wieder breiter aufgestellt.