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Bei Bedingungen "wie in einer Dampfsauna": Für Kovac zählt nur der Sieg

kicker

Bei über 30 Grad tat sich der BVB in Cincinnati gegen die Mamelodi Sundowns besonders in der ersten halben Stunde erheblich schwer, ehe eine Trinkpause dafür sorgte, dass die Westfalen präsenter wurden und mehr Zugriff auf das Spiel bekamen.

Gegenüber DAZN verteidigte BVB-Coach Niko Kovac seine Schützlinge aber kurz nach Spielende. "Ich stand an der Außenlinie und schwitze, als ob ich aus der Sauna komme. Das sind schon harte Verhältnisse." Diese gelten zwar für beide, das Team aus Südafrika sei solche Bedingungen aber gewohnt. "Wir haben sicher nicht das beste Spiel gemacht, aber das war heute auch nicht möglich." Insofern steht als Fazit unterm Strich die wichtigste Erkenntnis: "Gewonnen und weiter geht's."

Dass das Spiel des BVB über weite Strecken nicht ins Rollen kam, hatte laut Kovac auch mit dem trockenen Rasen zu tun, wo der Ball nicht wie gewohnt lief. Zwar sei der Rasen sowohl in der Halbzeit als auch während den Trinkpausen gewässert worden, aber "es trocknet ja binnen fünf Minuten. Es bringt nichts." Stattdessen sei sogar das Gegenteil der Fall. "Es ist sogar konträr, weil es verdampft und dann kommt der Dampf von unten wie in einer Dampfsauna."

Bellingham lobt Gegner: "Sollten wirklich stolz auf sich sein"

"Es war heute mit Sicherheit nicht alles rund, aber das ist mir dann auch egal", so Kovac weiter. Doch die Probleme des BVB haben nicht nur mit dem Wetter, sondern vor allem auch mit einem frechen und stark aufspielenden Gegner zu tun. "Sie waren wirklich gut, sie sollten wirklich stolz auf sich sein", befand etwa Jobe Bellingham, der sein Startelf-Debüt im Borussen-Dress gleich mal mit dem Treffer zum zwischenzeitlichen 3:1 veredelte. "Das ist ein schöner Bonus", so der 19-Jährige, der den Treffer aber nicht zu hoch hängen wollte. "Ich bin froh, dass wir gewonnen haben, aber es gibt noch viele Dinge zu verbessern, sowohl für mich persönlich als auch für das Team."

Dabei war die Art und Weise des Treffers eine, über die sich BVB-Fans in Zukunft womöglich häufiger freuen dürfen. "Das habe ich so oft geübt", so Bellingham, der eine Abwehraktion des Torhüters von der Strafraumkante verwertete. "Als Mittelfeldspieler spät an der Strafraumgrenze anzukommen, ist etwas, was man wirklich gut können muss. Und wenn du diese Art von Toren in einer gewissen Anzahl pro Saison beisteuern kannst, dann bist du auf einem guten Weg." Die Möglichkeit, diesen Weg weiterzugehen, hat er dann am kommenden Mittwoch gleich schon wieder (21 Uhr), wenn der BVB gegen Ulsan HD FC das Weiterkommen klarmachen will.