Die perfekte Saison für Paris Saint-Germain rückt immer näher. Nach den drei nationalen Titeln in der Meisterschaft, im Pokal und im Supercup sowie dem erstmaligen Triumph in der Champions League kann PSG am Sonntagabend (ab 20:00 Uhr live auf DAZN) im Finale der Klub-WM gegen den FC Chelsea den fünften Titel der Saison eintüten.
Großen Anteil an dieser märchenhaften Spielzeit hat natürlich Ousmane Dembele. Der französische Offensivstar befindet sich in der Form seines Lebens und ist schon jetzt der Topfavorit auf den Ballon d'Or, der im September verliehen wird. Auch für seinen Trainer Luis Enrique kann es keinen anderen Kandidaten geben.
Dabei ist der Spanier eigentlich kein Freund individueller Auszeichnungen im Fußball. "Das Team steht immer über dem Einzelnen und das versuchen wir auch, auf PSG zu übertragen", sagte Enrique auf der Pressekonferenz vor dem Finale. Das Kollektiv als Erfolgsgarant - PSG hat es nach dem Abgang von Kylian Mbappe bewiesen.
Dennoch hätte Dembele die Auszeichnung aus Sicht seines Coaches mehr als verdient. "Ousmane ist individuell der Beste der Saison, wenn man auf die Tore und Assists schaut. Aber darüber hinaus hat seine Arbeit dazu beigetragen, dass PSG all diese Titel gewinnen kann. Das ist das einzige Kriterium, aufgrund dessen ein Spieler individuell ausgezeichnet werden sollte", sagte er.
Enrique selbst dürfte bei der Vergabe der Auszeichnung für den Trainer des Jahres quasi konkurrenzlos sein, doch auch dieser Ruhm ist ihm nicht wichtig. "Es gibt keinen Star an mir. Das war ich als Spieler nicht und bin es auch als Trainer nicht. Ich mag die Arbeit, die ich mache", stellte er klar.
"Ich habe meine Karriere als Spieler genossen und ich genieße sie als Trainer - vor allem in den schwierigen Momenten. Dann fühle ich mich am glücklichsten. Es ist schön, wenn die Dinge gut laufen, denn in unserem Beruf kann man viele Menschen glücklich machen, und das habe ich im Laufe der Jahre zu schätzen gelernt", so Enrique weiter.