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Bielefelds Corboz: "Wir wissen, wo wir hinwollen"

kicker

Der Bielefelder Saisonstart mit zehn Punkten aus fünf Spielen kann sich sehen lassen. Den dritten Dreier fuhr die Arminia am Freitagabend ein. Zu verdanken haben die Ostwestfalen ihren 2:0-Sieg gegen den 1. FC Magdeburg, der sie über Nacht auf den zweiten Platz spült, insbesondere ihrem Mittelstürmer Joel Grodowski, der bei einer Freistoßvariante nach Wiederanpfiff den Kapitän und Torschützen Mael Corboz fand und zehn Minuten später ein Solo mit seinem dritten Saisontor krönte.

Der "Grodowski-Kreisliga-Trick" zum 1:0

Zufrieden war der Matchwinner aber nicht "zu 100 Prozent", wie er im Anschluss an das Spiel bei Sky erklärte - er hätte "eigentlich ein oder zwei Dinger mehr machen" müssen. Auch wenn Grodowski somit nicht alles gelang, war bei seinen beiden Scorern doch durchaus ein paar Portionen Glück dabei. Bei der Vorlage zum Corboz-Kopfball schoss sich der 27-Jährige selbst an ("Ja, das ist der Grodowski-Kreisliga-Trick, der hat in der Kreisliga damals schon immer geklappt"), beim 2:0 ließ er dann gleich mehrere Magdeburger frech stehen. Warum das gelang? "Weil du im Moment so drauf bist, wie du drauf bist. Weil du weißt, wenn du fünf Spiele nicht getroffen hast, geht der vom Schienbein ins Aus oder es geht in den Gegenkonter."

Ein Lied vom "gut drauf sein" konnte indes auch Corboz singen, der sich intern immer wieder Witze hat anhören müssen, weil er "sehr schlecht bei Kopfbällen" ist. "Die Arbeit hat sich gelohnt diese Woche, sage ich mal so", freute sich der Kapitän über den Erfolg der jüngst eingelegten Übungen in dieser Disziplin und lobte auch seine Teamkollegen für ihre "sehr, sehr harte Arbeit" im Training: "Wir haben drei Tage vor dem Spiel immer eine Trainingseinheit, wo wir wirklich am Ende sind. Und ich weiß, da holen wir auch unsere Fitness."

„Trotzdem haben wir auch heute wieder gesehen, dass auch alles passen muss, damit wir auf Augenhöhe sind.“ (Mitch Kniat)

Doch wohin führt die Arminia das alles in dieser Saison? "Wir wissen, wo wir hinwollen", ließ Corboz aufhorchen. "Wir wissen, was wir dafür machen müssen", legte er nach und ruderte dann, auf die Frage, wo das denn sei, mit einem Lachen zurück: "Das ist eine gute Frage. Es ist erst einmal nächste Woche hier zu Hause wieder gewinnen. Das ist das, wo wir hinwollen."

In Zurückhaltung übte sich auch Mitch Kniat. "Wichtig ist, dass wir die Punkte eingefahren haben", sagte der Trainer, der "weiß, dass wir auch relativ weit oben stehen - und trotzdem haben wir auch heute wieder gesehen, dass auch alles passen muss, wir alles investieren müssen, damit wir auch wieder auf Augenhöhe sind." Die nächste Chance, das zu zeigen, hat der DSC am kommenden Freitag, wenn die SpVgg Greuther Fürth auf die Alm kommt.