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Bollwerk Austria vor großen Herausforderungen

kicker

5 Spiele, 5 Siege, 15:0 Tore. Tabellenführer Austria Wien ist trotz einiger Rotationen so gut wie nie zuvor in die Admiral Frauen-Bundesliga gestartet. Wegen der internationalen Herausforderungen spielte in der Meisterschaft bloß Abwehrreckin Katharina Schiechtl immer durch und mit Maria Agerholm Kirchmann blühte lediglich ein zweites Veilchen jedes Mal von Anpfiff weg.

In den ersten fünf Spielen kein Gegentor zu bekommen, gelang in den vergangenen 20 Jahren sonst nur dem SKN St. Pölten - dafür gleich drei Mal (2021/22, 2019/20 und 2017/18).

2017/18 blieben die "Wölfinnen" bis zur 11. Runde makellos, ehe Susanna Höller von LUV Graz SKN-Torfrau Melissa Abiral (am Sportplatz von Böheimkirchen) schon in der 9. Minute bezwang und auf 1:0 für die Steirerinnen stellte. St. Pölten gewann noch klar mit 5:1 und wurde am Ende mit bloß drei Gegentoren Meister.

Austria-Trainer Stefan Kenesei hat freilich andere Sorgen, als einen Rekord aufzustellen und blickt zunächst einmal dem Hit gegen RB Salzburg am Freitagabend (19.30 Uhr, LIVE! bei kicker) entgegen. "Da müssen wir Lösungen finden und konkreter sein in der Chancenverwertung. Trotzdem freuen wir uns und es wird sicher ein cooles Spiel bei uns daheim in der Generali-Arena", so Kenesei.

Salzburg hat zuletzt zwar drei Mal in Serie verloren, zuvor aber auch schon Auswärtssiege bei BW Linz/Kleinmünchen (2:0) und beim LASK (3:0) gefeiert. Trainer Dusan Pavlovic fordert gegen Austria keine Punkte ein: "Unser Ziel ist klar, mutig auftreten und alles investieren. Solche Spiele sind für uns sehr wichtig, weil wir daran wachsen, egal wie das Ergebnis ausfällt."

Am Dienstag erwartet die Austria eine laut Papierform noch schwerere Aufgabe, wenn sie im Nachtragsspiel der 3. Runde (19.30 Uhr, LIVE! bei kicker) bei Champions-League-Starter SKN St. Pölten antritt. Danach geht's nach Neulengbach zum Rekordmeister, ehe es im Women's Europa Cup in der 2. Quali-Runde gegen Slavia Prag ernst wird.