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Daten und Fakten: Der Rekordstart des FC Bayern im Überblick

kicker

6:0 gegen Leipzig, 3:2 in Augsburg, 5:0 gegen den HSV, 4:1 bei der TSG Hoffenheim, 4:0 gegen Bremen und 3:0 in Frankfurt: Einen besseren Liga-Auftakt hätte man sich in München wohl kaum erträumen können. Dies bestätigt auch ein Blick in die Geschichtsbücher der Bundesliga, in denen sich das Team von Vincent Kompany schon früh in dieser Spielzeit mehrfach verewigt hat.

Wie viele Siege beträgt der Bundesliga-Startrekord?

Eine bessere Bilanz als ebenjene sechs Siege und 25:3 Tore nach den ersten sechs Spieltagen gab es bislang noch nie - allein die 25 erzielten Treffer sind zu einem so frühen Saison-Zeitpunkt einzigartig. Sollte der FCB seinen Toreschnitt von 4,2 pro Spiel über die gesamten 34 Spieltage fortführen, stünden am Saisonende gar unglaubliche 142 Treffer zu Buche. Bisheriger Rekord: 101 Tore aus der Saison 1971/72 - ebenfalls aufgestellt von den Münchnern.

Zum Einstellen des Startrekords fehlen den Bayern unterdessen noch vier Siege, um wie in der Spielzeit 2015/16 die ersten zehn Partien allesamt zu gewinnen. Die Rekordserie endete damals mit einem torlosen Remis in Frankfurt.

Setzt Kane eine neue Bestmarke?

Einzelne Faktoren aus dem erfolgreichen Konstrukt hervorzuheben, fällt schwer, muss im Falle von Harry Kane aber zweifellos erlaubt sein. Als erster Spieler überhaupt kommt der Engländer nach sechs Spieltagen auf elf Tore, die ihn nicht nur zum aktuellen Top-Torjäger der Liga machen, sondern auch den bisherigen Bundesliga-Torrekord ins Wanken bringen: 41 Mal traf Robert Lewandowski 2020/21 ins gegnerische Gehäuse - Kane würde mit seinem aktuellen Toreschnitt am Saison-Ende bei unfassbaren 62 Treffern landen.

Ob zu Hause oder auswärts spielt für den 32 Jahre alten Torgarant indes keine allzu große Rolle, netzte er doch siebenmal in der Allianz-Arena und viermal in der Fremde ein. In Bezug auf das ganze Team lässt sich festhalten, dass drei Siege und 15:0 Tore nach drei Heimspielen ein weiteres Bundesliga-Novum sind.

Welche Rekorde könnte der FC Bayern in naher Zukunft knacken?

Setzen die Münchner ihren Lauf im eigenen Stadion fort, könnten sie am 12. Spieltag den Heimspiel-Rekord des VfL Bochum aus der Saison 2003/04 egalisieren: Saisonübergreifend kassierte die Kompany-Elf vor heimischer Kulisse seit fünf Spielen kein Gegentor - die Bochumer wahrten im eigenen Stadion vor über 20 Jahren ganze neun weiße Westen in Folge. Für das bis dato letzte Auswärtstor in München wiederum sorgte BVB-Verteidiger Waldemar Anton beim 2:2 am 29. Spieltag der vergangenen Spielzeit.

Deutlich früher, nämlich am kommenden Spieltag, könnte der FCB hingegen schon zwei andere alleinige Rekorde einstellen: Läge der amtierende Meister im Topspiel gegen Dortmund (18. Oktober, 18.30 Uhr) zur Pause in Führung, wäre dies auch im siebten Ligaspiel seit Saisonbeginn der Fall - und damit ebenso häufig wie in der Spielzeit 1999/00, als der SC Freiburg mit sieben Pausenführungen in Folge startete.

Und apropos Dortmund: Im direkten Duell mit dem BVB bietet sich den Münchnern die Gelegenheit, die persönliche Bestmarke von zehn Pflichtspielsiegen nach Saisonstart weiter auszubauen. Den Schwarz-Gelben gelangen vor zehn Jahren sogar elf aufeinanderfolgende Siege in den ersten elf Pflichtspielen. Zudem jagen die Bayern auch den frisch aufgestellten BVB-Bundesliga-Rekord von saisonübergreifend zehn Halbzeitführungen in Folge, der beim 1:1 gegen Leipzig sein Ende fand.

2012/13 sammelte Bayern München 91 Punkte

Hinsichtlich der gesamten Spielzeit sind den Aussichten nach diesem starken Auftakt grundsätzlich keine Grenzen gesetzt, so kann zum aktuellen Zeitpunkt selbst die bislang alles übertrumpfende 91-Punkte-Marke aus der Saison 2012/13 (29 Siege, 4 Remis, eine Niederlage) als erreichbar angesehen werden.

Dennoch gilt es, die bisherigen Leistungen - respektive die damit einhergehenden Startrekorde - nicht unverhältnismäßig hoch einzuordnen. Denn wie bilanzieren Spieler und Verantwortliche doch immer wieder treffend: Die Saison ist noch lang.