Bis 2027
Konstanz ist ein Begriff, der bei der BSG Chemie Leipzig derzeit aus vielerlei Gründen nicht besonders großgeschrieben werden kann. Der Traditionsklub aus Leipzig-Leutzsch hat nicht nur eine äußerst schwierige Saison mit vielen Höhen und Tiefen hinter sich, auch in der Personalplanung für die kommende Saison herrscht noch viel Ungewissheit. Erst kürzlich wurde bekannt, dass 13 Spieler den Verein verlassen werden. Dem stehen bislang erst sechs Neuzugänge gegenüber.
Am Donnerstag konnten die Chemiker eine wichtige Personalie verkünden: Janik Mäder hat seinen Vertrag bei der BSG verlängert und wird für zwei weitere Jahre am Alfred-Kunze-Sportpark spielen.
Der 28-Jährige war im Sommer 2022 von Energie Cottbus zur BSG Chemie Leipzig gewechselt. Zuvor hatte er bereits Drittligaerfahrung beim FSV Zwickau gesammelt. Insgesamt kommt Mäder in seiner Karriere auf 198 Einsätze in der Regionalliga Nordost und 14 in der 3. Liga.
In den drei Spielzeiten für Chemie lief der Außenstürmer 86-mal in der Regionalliga und neunmal im Sachsenpokal auf. Seit der Winterpause 2024/25 führt er die Mannschaft als Kapitän aufs Feld und kommt meist im zentralen offensiven Mittelfeld zum Einsatz. In der vergangenen Regionalligasaison erzielte er insgesamt sechs Tore, drei davon im Endspurt um den Klassenerhalt; zwei weitere Treffer bereitete er vor. Insgesamt erzielte Mäder für die BSG in der Regionalliga 16 Tore und gab acht Vorlagen.
„Janik ist in unseren Planungen ein wichtiger Bestandteil. Er ist ein Spieler, der immer Verantwortung übernimmt, gewinnen will und vorangeht.“ (Cheftrainer Adrian Alipour)
"Ich bin sehr froh, dass Janik seinen Vertrag verlängert hat", freut sich Cheftrainer Adrian Alipour. "Er ist mein verlängerter Arm und für mich ein ganz wichtiger Ansprechpartner. Er ist ein Spieler, der immer Verantwortung übernimmt, gewinnen will und vorangeht. Janik ist in unseren Planungen ein wichtiger Bestandteil. Wir freuen uns sehr über seine Entscheidung."
Auch Mäder ist voller Vorfreude auf die neue Saison und glücklich, dass seine Zeit bei Chemie weitergeht. "Ich bin mir sicher, dass wir aus der vergangenen Saison lernen und so mit einem positiven Gefühl ins neue Spieljahr starten können."