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"Die nächste Watschn": Austria hadert mit Verpassen der Champions-League-Quali

kicker

Trainer Helm betont das Positive

Das Herzschlagfinale in der Bundesliga ist vorbei, und das bitterste Ende gab es wohl für die Wiener Austria. Nur zwei Minuten lagen für die Veilchen zwischen dem Träumen von der Champions League und dem Trostpreis Conference League. Als Philipp Wiesinger die Veilchen im Heimspiel gegen Blau-Weiß Linz in der 90. Minute wieder in Führung - und damit Richtung Platz zwei - schoss, war der Jubel in der Generali-Arena riesengroß, doch nur zwei Minuten später sollte die Freude der Ernüchterung weichen.

Weil die Austria in der Nachspielzeit durch den eingewechselten Oliver Wähling noch den Ausgleich kassierte, beendeten die Violetten die Saison nur auf dem dritten Platz. Statt in der Qualifikation zur Königsklasse werden die Wiener im Sommer damit in der zweiten Qualirunde der Europa Conference League einsteigen.

Fischer am Boden, Helm sieht "große Basis für die Zukunft"

"Ich sag' normal so: Jeder verdient das, was er am Ende des Tages verdient. Aber dieser Ausgang ... puh ... ganz, ganz hart", rang ein völlig aufgelöster Manfred Fischer nach dem 2:2 gegen die Linzer im Sky-Interview mit leerem Blick nach Worten. "Nächstes Jahr werden wir wieder angreifen, aber jetzt ... Nach dem Cup-Halbfinale (0:1 gegen Hartberg, Anm.) war das die nächste Watschn", beklagte Austrias Kapitän.

Trainer Stephan Helm zeigte sich hingegen gefasst und wollte trotz aller Enttäuschung das Positive hervorheben. "Wenn ich auf diese Saison zurückschaue, dann muss ich auch sagen, dass ich mit einer großartigen Mannschaft zusammenarbeiten durfte. Und ich bin auch überzeugt davon, dass wir viel Gutes in dieser Saison gemacht haben", sagte der 42-Jährige. "Wir haben jetzt den großen Wurf nicht geschafft, aber ich glaube, dass wir eine ganz große Basis für die Zukunft geschaffen haben."