Alessandro Vogt - FC St.Gallen
Natürlich darf ein Name in dieser Liste nicht fehlen: Alessandro Vogt. Der Youngster des FCSG war besonders im ersten Monat der neuen Super-League-Saison das grosse Highlight. In allen sieben bisherigen Partien stand der 20-Jährige auf dem Platz und wusste sofort zu liefern. Fünf Tore und ein Assist hat der Stürmer bereits auf dem Konto. Vor allem in einzelnen Spielen blühte Vogt so richtig auf. Gegen Lausanne-Sport etwa schnürte er einen Doppelpack und rettete den Ostschweizern damit die drei Punkte. Und auch beim Torfestival gegen den FC Winterthur zu Beginn der Saison durfte er gleich doppelt jubeln und bereitete obendrein ein Tor vor. In den zwei September-Spielen blieb er bislang noch ohne Scorerpunkt. Dennoch kommt Vogt weiterhin zu langen Einsätzen, ein klares Zeichen, dass er das Vertrauen von Trainer und Team geniesst.
Lucas Ferreira - FC Luzern
Beim FC Luzern gibt es viele junge Talente, doch einer sticht aktuell besonders hervor: Lucas Ferreira. Der erst 18-jährige Mittelfeldspieler kam in allen sieben bisherigen Partien zum Einsatz und nutzte jede Minute, die Trainer Mario Frick ihm gab. Bereits vier Tore stehen beim Portugiesen auf dem Konto, einige davon waren sehenswert. In den letzten beiden Spielen traf Ferreira gleich zweimal und das gegen die Spitzenteams BSC Young Boys und FC Basel. Die Luzerner setzen grosse Stücke auf ihn und haben den Youngster daher gleich bis 2028 an den Klub gebunden. Wer den Portugiesen aktuell beobachtet, merkt schnell, dass Ferreira ein echtes Ausnahmetalent der Zentralschweizer ist.
Jonathan Asp Jensen - Grasshopper Club Zürich
Die Grasshoppers setzen seit jeher auf ihren Nachwuchs und auch diese Saison zeigt der Klub wieder, wie viel Potenzial in den jungen Talenten steckt. Mit Jonathan Asp Jensen hat man einen vielversprechenden Dänen im Team. Der 19-Jährige ist aktuell von FC Bayern München II ausgeliehen und hat sich bei GC schnell als Stammspieler etabliert. In den letzten vier Super-League-Partien traf Jensen gleich dreimal und bereitete zudem ein Tor vor. Besonders stark zeigte er sich am Samstag gegen den FC Lugano, als er den einzigen Treffer für die Hoppers erzielte. Trotz seines starken Starts müssen die Zürcher den Youngster am Ende der Saison wieder nach München zurückschicken, doch bis dahin bleibt Jensen ein echter Gewinn für das Mittelfeld der Grasshoppers.
Cheveyo Tsawa - FC Zürich
Der FC Zürich hat Cheveyo Tsawa gleich bis 2030 gebunden und das aus gutem Grund. Der erst 18-jährige Mittelfeldspieler hat sich mittlerweile einen Stammplatz bei den Zürchern gesichert. Besonders gegen den Servette FC zeigte Tsawa seine Klasse: Mit einem Doppelpack war er hauptverantwortlich für den 2:1-Sieg und sicherte dem FCZ die drei Punkte. 2022 kam der Youngster in die Organisation des FC Zürich, seit 2023 durfte er auch in der ersten Mannschaft ran. Nach zwei Jahren, in denen er sich noch nicht vollständig etablieren konnte, hat Tsawa in dieser Saison eindrucksvoll bewiesen, dass er bereit ist, bei den Profis eine tragende Rolle zu übernehmen.
Cyrill May - FC St.Gallen
Ebenfalls erst 18 Jahre alt und trotzdem schon ein unverzichtbarer Bestandteil der Mannschaft ist Cyrill May. Im Gegensatz zu Cheveyo Tsawa ist der Innenverteidiger seit dem ersten Saisonspiel Stammspieler und absolvierte in dieser Spielzeit bereits fünf Partien über die vollen 90 Minuten. Bisher verpasste May nur zehn Minuten, damit ist er der konstanteste U21-Spieler der Super League. Letzte Saison kam er noch zu drei Einsätzen, mittlerweile hat er sich jedoch etabliert. In dieser Spielzeit lieferte er beim 2:1-Erfolg gegen Lausanne-Sport einen Assist. Die Ostschweizer setzen grosse Stücke auf May und haben den Youngster mit einem Vertrag bis 2029 ausgestattet.
Umeh Emmanuel - FC Zürich
Der 21-jährige Umeh Emmanuel ist bisher in allen sieben Partien des FC Zürich zum Einsatz gekommen. Vor allem im August hinterliess der Nigerianer einen starken Eindruck. In diesem Monat gelangen ihm in den ersten fünf Spielen ein Tor und drei Assists, darunter das wichtige Tor beim 1:1 gegen den FC Luzern, das den ersten Punkt der Saison sicherte. Auch im Schweizer Cup zeigte Emmanuel seine Qualitäten: Gegen den FC Wettswil erzielte er beim 2:0-Sieg beide Treffer für den FCZ. Im September konnte er bislang noch nicht an die August-Leistungen anknüpfen, doch sein Potenzial ist unbestritten. Die Zürcher setzen auf ihn und haben den Offensivspieler gleich langfristig bis 2029 gebunden.
Franz-Ethan Meichtry - FC Thun
Auch im Berner Oberland sorgt derzeit ein junger Spieler für Aufsehen: Franz-Ethan Meichtry. Der 20-Jährige kam bisher in allen sieben Spielen zum Einsatz und durfte vor allem in weniger wichtigen Partien lange auf dem Platz stehen. Doch auch in den Spitzenspielen machte Meichtry auf sich aufmerksam. Gegen die BSC Young Boys wurde er in der Schlussphase eingewechselt und erzielte das zwischenzeitliche 2:2. Beim 4:0-Sieg gegen den FC Zürich traf er ebenfalls. In der vergangenen Challenge-League-Saison gelangen ihm in 23 Spielen nur zwei Tore, diesen Wert hat er in der aktuellen Super-League-Saison bereits egalisiert. Sein Vertrag beim FCT läuft noch bis 2028.