Fehlercode: %{errorCode}

Die Schützenwiese soll bis 2029 zwei neue Tribünen erhalten

kicker

Dieser Kredit wurde für den Ersatzneubau der beiden Stirntribünen und für den Bau eines neuen Betriebs- und Garderobengebäudes beantragt. Wird der Kredit vom Stadtparlament gutgeheissen, wird voraussichtlich im Herbst 2026 eine Abstimmung stattfinden, wie die Stadt Winterthur mitteilt. Das Baugesuch wird aber schon Anfang 2026 eingereicht, damit die Baubewilligung rechtzeitig vorliegt.

Die beiden neuen Stirntribünen werden analog der Gegentribüne gebaut. Bei der Tribüne auf der Seite der Gästefans ist geplant, dass die Trennung zwischen Gast- und Heimsektor verschoben werden kann. So gehen mehr Tickets an die Heimfans, wenn weniger Gästefans erwartet werden. "Im Sektor B werden die identitätsstiftenden Elemente wie der Salon Erika, die Sirupkurve oder Kosmonaut Gagarin in die Tribüne integriert", schreibt die Stadt Winterthur in einer Mitteilung. Zudem soll ganz oben auf der Tribüne ein Balkon mit Verpflegungsmöglichkeiten entstehen. Die Kapazität des Stadions würde sich mit den beiden Tribünen von 8'700 auf 9'900 Menschen erhöhen.

Während des Baus der neuen Tribünen soll der FC Winterthur weiterhin in der Schützenwiese auflaufen. Geplant ist, dass die Tribüne der Heimfans auf die Saison 2028/29 und die andere Tribüne im Sommer 2029 fertiggestellt werden. Der FC Winterthur beteiligt sich mit 2,6 Millionen Franken an den Kosten. Weiter entstehen ausserhalb des Stadions zwei neue Vorplätze.

Zudem soll ein neues Betriebs- und Garderobengebäude entstehen. Dieses wird ausserhalb des Stadions auf der Südseite gebaut. "Damit erhöht sich an Spieltagen im Stadion die Nutzungszeit der weiteren Fussballplätze auf der Sportanlage Schützenwiese", schreibt die Stadt. Das kommt auch dem Nachwuchs und der Frauenmannschaft entgegen.