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Die womöglich beste Nummer 2 der Liga darf sich als FCSG-Glücksbringer bezeichnen

kicker

Antonio Spagnoli (FC Winterthur)

Bei den Eulachstädtern muss Antonio Spagnoli hinter Stammgoalie Stefanos Kapino anstehen. Der 20-Jährige gilt als grosses Talent, der im Sommer 2024 von der U21 des FC Basel nach Winterthur wechselte. Der Youngster konnte sich aber noch nicht durchsetzen und durfte bislang kein Profispiel für den FCW bestreiten, kam er doch nur für die U21 in der 1. Liga zum Einsatz. In absehbarer Zukunft gibt es für Spagnoli kein Vorbeikommen an Kapino, aber es ist durchaus möglich, dass er in dieser Saison erstmals für die Profis auflaufen darf. Momentan laboriert der 20-Jährige an einer Verletzung.

Thomas Castella (FC Lausanne-Sport)

Die Lausanner können auf eine sehr erfahrene Nummer 2 hinter Stammkeeper Karlo Letica zählen. Thomas Castella trägt bereits seit Sommer 2012 das Trikot der Waadtländer. Der mittlerweile 32-Jährige ist eine treue Seele und im Verein sehr geschätzt, weil er, wenn er gebraucht wird, immer zuverlässig seine Leistung zeigt. Derzeit laboriert der Fribourger an einer Blessur und sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2028. Die Lausanner werden demnach noch ein paar Jahre auf eine sehr solide Nummer 2 zählen können.

Nicolas Glaus (Grasshopper Club Zürich)

Beim Schweizer Rekordmeister ist Justin Hammel absolut gesetzt, wobei Nicolas Glaus im Schweizer Cup eine erste Bewährungsprobe erhalten hat. In der ersten Runde beim FC Lachen durfte der 23-Jährige den GC-Kasten hüten und blieb ohne Gegentor. Der gebürtige Binninger wechselte erst im Februar dieses Jahres vom FC Schaffhausen zum Grasshopper Club Zürich. Glaus soll hinter Hammel behutsam aufgebaut werden, um ihn dann eines Tages ersetzen zu können, da man davon ausgehen darf, dass der derzeitige GC-Stammgoalie irgendwann den Sprung ins Ausland wagen wird.

Amir Saipi (FC Lugano)

Die vermutlich hochkarätigste Nummer 2 der Super League findet man in Lugano. Da sich die Bianconeri kürzlich mit David von Ballmoos verstärkt haben, verlor der langjährige Stammgoalie Amir Saipi seinen Stammplatz. Dies ist natürlich eine bittere Pille für den 25-Jährigen, der sich wohl kaum damit anfreunden wird, auf der Ersatzbank schmoren zu müssen. Es wäre deswegen nicht überraschend, wenn er im Winter einen Wechsel anstrebt, falls sich an seiner Situation nichts mehr ändert. Der kosovarische Nati-Keeper besitzt zu viel Qualität, um nur die Nummer 2 zu sein.

Jeremy Frick (Servette FC)

Auch in Genf sitzt ein bekannter Name nur auf der Ersatzbank. Jeremy Frick startete noch als Captain und Nummer 1 unter Thomas Häberli in die Saison, doch nach dessen Entlassung wurde ihm Joël Mall vorgezogen. Sicherlich eine schwierige Situation für den gebürtigen Genfer, der bereits seit Sommer 2016 das Tor seines Herzensvereins hütet. Ob sich der 32-Jährige, der noch Vertrag bis 2027 hat, seine Gedanken über einen möglichen Vereinswechsel macht? Frick dürfte mit seinem aktuellen Status alles andere als zufrieden sein.

Vaso Vasic (FC Luzern)

Die junge Luzerner Mannschaft setzt auf der Position des Ersatzkeepers auf ganz viel Erfahrung. Vaso Vasic ist mit seinen 35 Jahren der älteste Spieler im Team von Mario Frick und er nimmt vor allem abseits des Rasens eine sehr wichtige Rolle als Mentor und Führungsspieler ein. Der Routinier gilt als absoluter Teamplayer, der eine wichtige Stütze für Stammgoalie Pascal Loretz ist. Sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2026 und für ihn gibt es wohl nur zwei Optionen: Verlängern oder Rücktritt.

Francesco Ruberto (FC Sion)

Neuzugang Anthony Racioppi ist die unangefochtene Nummer 1 im Wallis und der ebenfalls neu gekommene Francesco Ruberto nimmt die Rolle als dessen Stellvertreter ein. Der 32-Jährige gilt als zuverlässiger Keeper, der schon im Dress des FC Thun Super-League-Erfahrungen sammeln konnte. Ruberto ist ein Teamplayer, für welchen der Erfolg der Mannschaft an erster Stelle steht und der keine Allüren an den Tag legt. Das sind Attribute, die ihn zu einer wertvollen Nummer 2 machen.

Mirko Salvi (FC Basel 1893)

Auch beim amtierenden Schweizer Meister darf man sich damit brüsten, einen sehr guten Ersatzmann hinter Stammgoalie Marwin Hitz zu haben. Mirko Salvi spielt seit Sommer 2022 am Rheinknie und in dieser Saison stand der 31-Jährige in zwei Pflichtspielen zwischen den Pfosten. Ein Highlight war für ihn sicherlich, dass er zum Start der Europa League in Freiburg den verletzten Hitz vertreten durfte. Salvi füllt die Rolle als Ersatzkeeper zur grössten Zufriedenheit der Basler Verantwortlichen aus, weswegen sein Vertrag noch bis 2027 läuft.

Silas Huber (FC Zürich)

Einen sehr talentierten Ersatzkeeper findet man beim FC Zürich. Silas Huber wird grosses Potenzial attestiert. Der erst 20-Jährige soll hinter Stammgoalie und Captain Yanick Brecher reifen und sich in Ruhe weiterentwickeln. Silas Huber wird vornehmlich Spielpraxis in der Promotion League für die U21 sammeln, wobei nicht ausgeschlossen ist, dass er bereits in dieser Spielzeit zu seinem ersten Profispiel kommen wird. Der junge Schweizer dürfte eines Tages Brecher im FCZ-Tor beerben; sofern er die nötige Geduld bewahrt.

Nino Ziswiler (FC Thun)

Bei den Thunern hat sich Niklas Steffen zum Stammgoalie gemausert, obwohl Nino Ziswiler die Nummer 1 auf dem Trikot trägt. Der 25-Jährige hat im Verlauf der letzten Aufstiegssaison seinen Stammplatz verloren. Der Spiezer findet sich seither nur noch auf der Ersatzbank wieder, doch weil er ein grosser Teamplayer ist, macht er deswegen keinen Stunk. Richtig glücklich dürfte er mit der Situation aber sicher nicht sein und da sein Vertrag nach der Saison ausläuft, könnte er bereits im Winter eine Luftveränderung anpeilen.

Heinz Lindner (BSC Young Boys)

Marvin Keller ist eine der grössten Schweizer Goalie-Hoffnungen für die Zukunft, zeigt er doch bei YB bereits in jungen Jahren bärenstarke Leistungen. Der 23-Jährige konnte sogar Vereinslegende David von Ballmoos, der mittlerweile beim FC Lugano spielt, aus dem Tor verdrängen. Mit Heinz Lindner hat der Schweizer eine routinierte Nummer 2 hinter sich, von welchem er in Sachen Erfahrung enorm profitieren kann. Der Österreicher kennt die Super League bestens, er spielte hierzulande bereits für GC, Basel und Sion. Für das Goalieteam der Berner ist der 35-Jährige eine grosse Bereicherung, vor allem in menschlicher Hinsicht.

Lukas Watkowiak (FC St.Gallen 1879)

Wer behauptet, dass der FCSG die vermutlich beste Nummer 2 der Liga besitzt, liegt damit wohl nicht einmal so falsch. Lukas Watkowiak spielt seit Sommer 2020 in der Ostschweiz und er wird von den Fans enorm geschätzt. Dies darum, weil er immer, wenn er gebraucht wird, seine Leistung zeigt und sich dazu als wertvollen Teamplayer präsentiert. Obwohl er durchaus grosse Klasse besitzt, hat er noch nie den Anspruch geäussert, Publikumsliebling Lawrence Ati Zigi aus dem Tor verdrängen zu wollen. Der Deutsche darf sich als kleiner Glücksbringer bezeichnen, denn in allen neun Super-League-Partien, in denen er zum Einsatz gekommen ist, haben die Ostschweizer nicht verloren (acht Siege und ein Unentschieden).