Abschied von Al-Nassr steht bevor
In einer Woche stellt sich Cristiano Ronaldo mal wieder in Deutschland vor. Im Rahmen der Nations League trifft der inzwischen 40-jährige Torgarant mit Portugal auf die DFB-Auswahl von Julian Nagelsmann - gespielt wird in der Münchner Allianz-Arena am Mittwoch (20.45 Uhr, LIVE! bei kicker).
Formell wird CR7 dann wohl auch noch Profi des saudi-arabischen Klubs Al-Nassr sein (offiziell Vertrag bis 30. Juni 2025). Im Jahr 2023 war der Stürmer nach seinen großen europäischen Stationen (Sporting Lissabon, zweimal Manchester United, Real Madrid und Juventus) mit viel Brimborium und um die 200 Millionen Euro pro Saison (!) in die Wüste gewechselt.
"Die Geschichte? Wird weitergeschrieben"
An diesem Montag nun verkündete Cristiano Ronaldo nach über 100 Spielen und fast 100 Treffern für Al-Nassr seinen Abschied aus Saudi-Arabien. Auf X oder auch auf Instagram schrieb er nach Abschluss dieser enttäuschenden Saison ohne Titel und Champions-League-Qualifikation, die Wechselgerüchte längst entfacht hatte: "Dieses Kapitel ist zu Ende. Die Geschichte? Wird weitergeschrieben."
Das lässt natürlich reichlich Interpretationsspielraum offen - abgesehen von dem Fakt, dass es dadurch wirklich nach einem Abschied von Al-Nassr aussieht. Zumal er den Post mit einem Foto von sich im Trikot des Klubs versehen hatte - mit den abschließenden Worten: "Dankbar für alles."
Wie es nun genau weitergeht, wird sich zeigen - und zwar nach der Nations League in einer Woche. Hier erwartet CR7 neben dem Spiel gegen Deutschland in München auch noch das Spiel um Platz 3 in der MHP-Arena zu Stuttgart (Sonntag, 8. Juni, 15 Uhr) oder das Finale erneut in München (Sonntag, 8. Juni, 20.45 Uhr, LIVE! bei kicker).
„Cristiano Ronaldo könnte bei der Klub-WM spielen.“ (FIFA-Präsident Gianni Infantino)
Gut möglich erscheint es zudem, dass der nimmermüde portugiesische Europameister von 2016 direkt im Anschluss an die Nations League der UEFA auch die von der FIFA auf einen üppigen Modus erweiterte Klub-Weltmeisterschaft absolviert. Das hatte jüngst auch schon FIFA-Präsident Gianni Infantino angekündigt: "Cristiano Ronaldo könnte bei der Klub-WM spielen. Es gibt Gespräche mit einigen Klubs. Also wenn irgendein Klub zuschaut und interessiert ist, Ronaldo für die Klub-WM zu verpflichten - wer weiß, wer weiß."
Die Klub-WM steigt in den Vereinigten Staaten, wo auch die von CR7 sicherlich anvisierte WM (11. Juni bis 19. Juli 2026) stattfindet, zwischen dem 14. Juni und 13. Juli dieses Jahres. Für welchen Klub der Torjäger dann auflaufen wird? Das steht noch in den Sternen. Erste Gerüchte existieren bereits Richtung Teilnehmer Palmeiras (Brasilien).