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Druck, Unruhe: Havelses Schepp sieht "gute Karten in Essen"

kicker

In der Regionalliga Nord lief es für Christopher Schepp bei TuS Blau-Weiß Lohne und dem SV Meppen in 85 Spielen mit 37 Toren richtig gut, im Westen dann im Trikot von Rot-Weiß Oberhausen nicht wirklich. 15 Spiele in der Regionalliga-Hinrunde, kein Tor dabei von Schepp. Dennoch darf sich der 25-Jährige seit Anfang Januar eine Klasse höher beweisen.

Weil es "in der aktuellen Konstellation" irgendwie sinnvoll erschien und, wie es damals von RWO-Seite hieß, um "eine Lösung zu finden, die ihm neue Perspektiven eröffnet". In Havelse. Und dort hat Schepp gleichmal im ersten Spiel mit dem TSV mit dem deutlichen 4:0 gegen Hoffenheim II ein klares Zeichen gesetzt, ein Tor per Elfmeter durfte er kurz vor Schluss beisteuern.

„Sie müssen uns eigentlich aus dem Stadion schießen.“ (Christopher Schepp)

Für den Angreifer "sicherlich einer der besten Tage in meiner Karriere“, wie er bei RevierSport erklärte, nachdem er "direkt im ersten Spiel ein paar Minuten bekommen" hatte und auch noch traf.

Havelse fehlen immer noch sechs Punkte auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz, der Vertrag von Schepp ist auch ligaunabhängig. Den Klassenerhalt hat er noch nicht abgehakt, schließlich hat er, wie er verrät, bei der Vertragsunterzeichnung "über den Drittliga-Klassenerhalt gesprochen und nicht über die Regionalliga Nord".

Schepp warf mit RWO RWE aus dem Pokal

Nach dem starken Start gegen die TSG II steht nun die schwere Hürde in Essen an, chancenlos sieht er Havelse nicht. "Wir haben einige gute Karten für Essen. Auf jeden Fall bekommen wir die Unruhe bei RWE mit. Sie stehen gewaltig unter Druck. Sie müssen uns eigentlich aus dem Stadion schießen", sagte Schepp, der zumindest weiß, wie man RWE schlagen kann. Im Landespokal Niederrhein warf er Essen mit RWO im Oktober 2025 mit einem 3:2 aus dem Wettbewerb.

Wie gut die Karten für Schepp und Co. am Samstag (14 Uhr, LIVE! bei kicker) an der Hafenstraße wirklich sind, wird sich zeigen.