Marco Schuster führte den FC Hansa Rostock im Ost-Duell gegen Erzgebirge Aue als Kapitän auf das Feld, weil Franz Pfanne wie schon beim Hinrunden-Abschluss auch beim Rückrunden-Auftakt nur auf der Bank saß. Für Schuster ein besonderer Moment, der spätestens mit dem Anpfiff auch eine besondere Bedeutung bekam. Der Vertrag des 30-Jährigen hat sich mit dem Einsatz gegen die Sachsen automatisch verlängert.
Das teilte der Drittligist am Mittwoch mit. Schuster wird über die laufende Saison hinaus für die Ostseestädter auflaufen. Für die spielt er seit seinem Wechsel im Juli 2024, als er mit der Erfahrung von 64 Zweitligaspielen und drei Einsätzen im DFB-Pokal für den SC Paderborn von den Ostwestfalen an die Ostsee wechselte.
Schuster durfte sich also am Samstagabend nicht nur über das 2:1, das Naderi in der Nachspielzeit erzielte, freuen, sondern auch über seinen neuen Vertrag. Der Mittelfeldspieler hat sich in Rostock längst durchgesetzt, 55 Zweitligapartien (vier Tore, acht Vorlagen) und zwei im DFB-Pokal stehen mittlerweile in seiner Hansa-Vita.
"Ich fühle mich hier in Rostock und bei Hansa sehr wohl und freue mich, auch weiterhin Teil dieses Teams zu sein", erklärte Schuster. "Ich weiß, welche Verantwortung ich auf und neben dem Platz trage, und werde alles dafür tun, dass wir als Mannschaft erfolgreich sind und gemeinsam unsere Ziele erreichen."
Präsenz im Mittelfeld
Amir Shapourzadeh lobt Schuster als einen "echten Musterprofi, der sich immer in den Dienst der Mannschaft stellt. Er hat sich in kürzester Zeit zu einer Schlüsselfigur entwickelt", so der Direktor Profifußball beim FCH. "Seine Präsenz im Mittelfeld, seine Erfahrung und seine Führungsqualitäten sind extrem wertvoll für uns. Wir freuen uns sehr, dass wir weiterhin mit ihm planen können."
Im Rostocker Idealfall dann in der 2. Bundesliga. Hansa ist mit elf ungeschlagenen Spielen hinter Verl (12) das derzeit heißeste Team der 3. Liga und hat sich von Platz 15 am 9. Spieltag bis auf Rang 4 aktuell hochgearbeitet. Zwei Punkte fehlen nur noch auf einen Aufstiegsplatz. Am Sonntag steht für Schuster und Co. der Gang nach Mannheim an, das ein 2:5 in Verl zu verarbeiten hat.