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"Du musst den Sack zumachen": Helm erklärt emotionalen Ausbruch

kicker

Die Wiener Austria hat beim 3:2 bei der WSG Tirol zwar Sieg Nummer fünf in den jüngsten sechs Runden eingefahren, aber trotz zweimaliger Zwei-Tore-Führung zittern müssen. Stephan Helm war mit Schlusspfiff sichtlich erbost über das Gesehene, fing sich aber bald wieder. "Wir haben zwei, drei Umschaltmomente, da musst du den Sack zumachen. Da war ich emotional", erklärte der Austria-Coach. Er lobte die Leidenschaft, mit der seine Elf den Vorsprung über die Zeit verteidigte, strich die guten Phasen hervor - und beteuerte: "Wir wissen, wo wir die Hebel ansetzen müssen."

Austrias Matchwinner waren ganz vorne zu finden: Johannes Eggestein und Doppeltorschütze Noah Botic präsentierten sich gut eingestimmt und agierten bei den drei Großchancen eiskalt. Zudem stand den Wienern auch das Glück zur Seite. Beim vermeintlichen 3:3 durch Nikolai Baden Frederiksen entschieden bei einer Abseitsstellung Millimeter zugunsten der Violetten, die zum Abschluss der Hinrunde am kommenden Sonntag Salzburg empfangen. Bitter für die Austria war der Ausfall von Sanel Saljic. Eine MRT-Untersuchung am Montag soll Klarheit bringen, befürchtet wird eine Verletzung am Syndesmoseband.

GAK und Hartberg treten auf der Stelle

Anders die Lage bei der WSG. Die nun drei Punkte vor Schlusslicht GAK platzierten Wattener warten seit Runde zwei auf einen vollen Erfolg, drei Niederlagen gab es zuletzt. Bei der jüngsten konnte Trainer Philipp Semlic seinem Team aber nur die Vorstellung in der ersten halben Stunde vorwerfen. "Die Gegentore sind sehr einfach gefallen. Dann wird es schwer, ein Spiel zu gewinnen", merkte Semlic an.

Dieses Unterfangen ist auch für den GAK extrem schwierig, das 0:0 gegen Hartberg war die zehnte sieglose Partie und schon das sechste Remis. "Nur eine Frage der Zeit", hoffte Goalie Jakob Meierhofer. Auch beim Gegner herrschte Ernüchterung - zwei Wochen nachdem man dem LASK nach 3:0-Führung in der Schlussphase noch das 3:3 geschenkt hatte. "Viel mehr haben wir nicht verdient", sagte Trainer Manfred Schmid, dessen Team in die untere Tabellenhälfte abzurutschen droht.