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Dynamo schaut in die Röhre: Aufstiegsheld Sterner geht nach Hannover

kicker

Nach Kiel-Leihe

Obwohl Jonas Sterner die abgelaufene Saison mit 2259 Minuten nur auf Rang neun der am meisten eingesetzten Spieler von Dynamo Dresden beendete, war der 22 Jahre alte Rechtsverteidiger unangefochtener Stammspieler bei den Sachsen. Erst kurz vor dem vierten Spieltag auf Leihbasis von Holstein Kiel gekommen erarbeitete sich das Kieler Eigengewächs schnell einen Platz in der Anfangself, den er im weiteren Saisonverlauf nur aufgrund einer Knöchelverletzung sowie einer Gelbsperre kurzfristig abtreten musste.

Im Zusammenspiel mit Jakob Lemmer, Niklas Hauptmann und Co. spielte Sterner auf der rechten Seite eine starke Runde und steuerte zwei Tore und acht Vorlagen zum ersehnten Aufstieg bei. In der 2. Bundesliga muss die SGD nun aber ohne den Spieler auskommen, den man gerne gehalten hätte.

Denn Ligakonkurrent Hannover 96 macht das Rennen um den umworbenen Außenverteidiger. Die Niedersachsen präsentierten Sterner am Montag und statteten ihn mit einem Dreijahresvertrag bis Sommer 2028 aus. Mit der Verpflichtung des gebürtigen Husumers reagieren die 96er auf den Abgang Sei Muroyas, der sich nach fünf Jahren an der Leine in seine japanische Heimat verabschiedet. Auch die Zukunft des zweiten Rechtsverteidigers im Team, Jannik Dehm, ist offen, sein Vertrag läuft aus.

Mann hebt Offensivdrang, Flanken und Schusstechnik hervor

"Nicht nur aufgrund seiner zehn Scorerpunkte zählte er zu den Top-Außenverteidigern der 3. Liga", lobt Hannovers Geschäftsführer Marcus Mann den Neuzugang. "Jonas kommt mit viel Offensivdrang über die rechte Seite, schlägt gute Flanken und ist mit seiner Schusstechnik in der Lage, auch selbst zu treffen. Seine Aufgaben in der Defensive erledigt er zuverlässig. Er ist erst vor ein paar Wochen 23 Jahre alt geworden - wir sind überzeugt, dass er sich schon jetzt in der 2. Liga gut behaupten kann, gleichzeitig aber auch längst noch nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen ist."

"In den Gesprächen haben mir die Verantwortlichen genau aufgezeigt, wie sie mich sehen und mit welchen Stärken ich der Mannschaft helfen und auch von meiner Position aus den Unterschied ausmachen kann - aber auch, wo ich noch ansetzen kann, um mein Spiel zu verbessern und mich weiterzuentwickeln", so Sterner selbst. "Ich habe das Gefühl, dass ich hier gut aufgehoben bin, und freue mich sehr auf die Herausforderung und die neue Saison."