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Ein seltenes Profil: Jena verpflichtet Eshele aus Halle

kicker

Umbau der besten Offensive

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Mit 71 Treffern stellte der FC Carl Zeiss Jena in der soeben abgelaufenen Saison die beste Offensive der Regionalliga Nordost. Doch dieser sehr produktiven Tor-Fabrik werden künftig einige fleißige Arbeiter fehlen. Seine schlussendlich 18 Saison-Tore haben Erik Weinhauer einen Vertrag bei Erzgebirge Aue beschert, Benjamin Zank (sechs Tore) steigt zu Viktoria Köln auf, und bei Elias Löder, dem aufgrund von Verletzungspech nur vier Saisontore vergönnt waren, sah der SSV Ulm 1846 das große Potenzial und griff zu. Auch Joel Richter (sechs Tore) steht als Abgang mit aktuell noch unbekanntem Ziel fest.

Ersatz muss her, und an den Kernbergen werden diesbezüglich auch Nägel mit Köpfen gemacht: Wenige Tage nach der Verpflichtung von Kevin Lankford (BFC Dynamo) entschied sich am Freitag mit Manassé Eshele eine weitere Offensivkraft für einen Wechsel nach Jena. Der 26-Jährige, der zunächst für eine Saison unterschrieb, spielte im vergangenen Halbjahr für den Halleschen FC und kam in 14 Punktspielen auf vier Treffer. Der HFC verabschiedet seinen Kurzzeit-Stürmer mit großer Dankbarkeit, Eshele habe mit Physis und Präsenz dem Sturmzentrum neue Impulse verliehen.

Jenas Trainer Volkan Uluc kommt zu einer ähnlichen fachlichen Bewertung: "Manassé bringt mit seiner Körpergröße (1,90 Meter; Anm.d.Red.) und seiner enormen Physis genau die Attribute mit, die in der Offensive gefragt sind." Uluc präzisiert: "Er ist ein klassischer Zielspieler mit Wucht, Präsenz und Durchsetzungsvermögen - ein Neuner, den man immer seltener findet."

Robustheit und Dynamik

Sportdirektor Miroslav Jovic ist zudem von Esheles Erfahrung aus 126 Partien in der Regionalliga Nordost für bislang fünf Klubs angetan: "Er kennt die Regionalliga Nordost aus dem Effeff, hat bereits nachgewiesen, dass er in dieser Liga Spiele entscheiden kann und bringt die Robustheit und Dynamik mit, die wir auf dieser Position gesucht haben."

Auf besagten Erfahrungsschatz greift Eshele bei seinen ersten Worten nach Vertragsunterschrift zurück: "Der FCC ist ein großer Verein, ein sehr lebendiger Verein, dessen Fans ich auswärts wie auch in Jena schon mehrfach erleben durfte."