Der FC Sion trat zu Hause gegen Tabellenschlusslicht Winterthur an, welches stark ersatzgeschwächt ins Wallis reisen musste. Aufgrund von zahlreichen Krankheits- und Verletzungsausfällen kam Tobias Okafor, der Cousin von Noah Okafor, zu seinem Super-League-Debüt.
Das Team von Trainer Patrick Rahmen wehrte sich lange wacker gegen die überlegenen Sittener, kassierte man doch erst in der 71. Minute aufgrund einer fabelhaften Einzelleistung von Joker Winsley Boteli das letztlich vorentscheidende 0:1. Nur fünf Zeigerumdrehungen später stellte Ilyas Chouaref mit dem 2:0 die Weichen für sein Team endgültig auf Sieg. Winterthur konnte nicht mehr reagieren und musste die fünfte Pleite in den letzten sieben Super-League-Partien einstecken. In der Tabelle bleibt man weiter sieben Punkte hinter dem Zweitletzten Grasshopper Club Zürich, während Sion den BSC Young Boys überholen und auf Rang 5 klettern konnte.
Im zweiten Spiel des Abends wurde den Zuschauern wenig Spektakel geboten. Der negative Höhepunkt einer ereignislosen ersten Halbzeit war die Gelb-Rote Karte für Mardochee Miguel, der für eine Schwalbe von Schiedsrichter Sandro Schärer vom Platz gestellt wurde und seinem Team damit einen Bärendienst erwies.
Lausanne nutzte die Überzahl in der zweiten Hälfte einmal aus, als Sekou Fofana in der 64. Minute einen Freistoss trat, welchen Servette-Stürmer Florian Ayé unglücklich ins eigene Tor verlängerte. Es sollte der einzige Treffer bleiben, dank welchem das Team von Peter Zeidler in der Tabelle auf den 7. Platz springen konnte, während Servette weiterhin nur drei Zähler Vorsprung auf den Barrage-Platz hat.